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      <marc:subfield code="a">Auf den Spuren von Christoph Kolumbus</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Seine zweite Amerikareise führte Christoph Kolumbus 1493 zurück zu der ein Jahr zuvor von ihm entdeckten Insel Hispaniola. Kolumbus, der an Bord seiner Flotte etwa 1.500 neue Siedler mitgebracht hatte, suchte nach einem neuen Standort für die geplante Handelsniederlassung. In einer Bucht im Norden Hispaniolas wurde er fündig und gründete im Januar 1494 die erste planmäßig angelegte Siedlung auf amerikanischem Boden &amp;#8211; La Isabela. Doch der neuen Kolonie war wenig Glück beschieden: 1495 verwüstete ein Hurrikan die Insel und versenkte zahlreiche Schiffe, die vor La Isabela ankerten. Zudem war die Versorgungslage schwierig, die Siedler blieben vom Wohlwollen der Taínos und von Importen aus dem spanischen Mutterland abhängig. Als dann auch noch die von den Spaniern erhofften Goldfunde ausblieben, war das Schicksal der neuen Kolonie besiegelt: Schon 1497 wurde sie vollständig verlassen, die Spanier zogen in die Siedlung Santo Domingo im Süden der Insel um, wo das ersehnte Gold gefunden worden war. &amp;#8222;Kolumbus vergessene Kolonie&amp;#8220; begleitet eine Gruppe von Archäologen, die die Überreste der Ortschaft ausgraben und dabei zahlreiche aufschlussreiche Entdeckungen machen &amp;#8211; von Kolumbus&amp;#8216; einstigem Wohnhaus bis zum Friedhof, wo 49 Skelette früher Siedler gefunden wurden.</marc:subfield>
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