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      <marc:subfield code="a">Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Farben des Paradieses

Poetisch und eindringlich schildert der iranische Regisseur Majid Majidi die parabelhafte Geschichte eines blinden Jungen und seines Vaters, der sich für seinen Sohn schämt. Es ist der erste Tag der Sommerferien, und der achtjährige Mohammad muss lange vor seiner Blindenschule in Teheran warten. Endlich kommt sein Vater, ein pensionierter und verwitweter Kohlenarbeiter – doch nur, um einen Lehrer zu fragen, ob er das Kind dabehalten könne. Widerwillig nimmt er seinen Sohn mit heim in das Bergdorf im
Nordiran. Zuhause wird Mohammad von seinen zwei Schwestern und der geliebten Großmutter begrüßt. Hier fühlt er sich eins mit der Natur. Doch der Frieden ist bedroht: Aus Furcht, der Junge könne seiner erhofften Heirat mit einer jungen Frau im Weg stehen, gibt sein Vater ihn weit weg zu einem Tischler in die Lehre. Aus Protest verlässt auch die Oma das Haus. Erst ein tragischer Unfall führt zu einem scheinbar glücklichen Ende …
In der eigenen Tradition des iranischen Filmwunders erzählt DIE FARBEN DES PARADIESES zärtlich und elegisch von der Poesie der kleinen Dinge, die niemanden ungerührt lassen. Trotz aller Traurigkeit gibt es viel Hoffnung.
World Film Festival Montréal: Hauptpreis Grand Prix of the Americas / Gijón International Film Festival: Spezialpreis der Jury / Young Artist Award: nominiert als Bester intern. Film, Bester junger Darsteller
»Eine märchenhafte Fabel, die einfühlsam und in Bildern von zunehmend archaischer Wucht und Symbolkraft für die Sinne und die Sinneswahrnehmungen der Menschen sensibilisiert und dies mit elementaren Grundfragen der menschlichen Existenz verbindet.« film-dienst
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