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      <marc:subfield code="b">Eine Gruselkomödie nach Bjarne Reiters Buch   Ein Fakir für alle Fälle</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Im Zentrum steht eine alte, baufällige Villa, in die Emma (Julie `Kletter-Ida` Zangenberg) mit Zwillingsbruder Tom und der Mama (Sidse Babett Knudsen aus `Alt, neu, geliehen &amp; blau`) einziehen. Emma ist sich sicher: Hier spukt`s. Und tatsächlich entdecken die Kinder beim Herumstöbern im Keller einen Geist namens Lombardo (Moritz Bleibtreu), der 50 Jahre lang in einem Kugelschreiber eingesperrt war. Kaum befreit, muss der übellaunige und übelriechende Lombardo alias `Der Fakir` auch schon tätig werden. Denn die Zwillinge haben Ärger mit zwei Eindringlingen, die in ihrem Haus einen Schatz suchen. Dank der Unterstützung eines skurrilen Leichenbestatters und des Einsatzes diverser Särge und eines hochmodernen Krematoriums - keine Angst, es wird niemand verbrannt! - sind die Diebe alsbald dingfest gemacht, ist der Schatz geborgen und wird so nebenbei für die verwitwete Mutter ein neuer Freund gefunden.&#xD;
Knarrende Türen, ein paar Spinnweben, düsteres Licht und der Einsatz schauriger Musik - so einfach kann`s sein, die Spannung auch ohne vordergründige Effekte hoch zu halten. Doch Flinth weiß, dass er die Nerven seines jungen Publikums nicht allzu lang strapazieren darf. Und so lockert er seine spannende Verbrecherjagd durch witzige Einlagen auf, an denen ein spanisch sprechender und sichtlich lustvoll in seiner Rolle agierender Moritz Bleibtreu großen Anteil hat. Der originelle Gag, den Geist mal in einem Kuli hausen zu lassen, kommt dabei ebenso gut an wie die sympathische Sidse Babett Knudsen als liebevoll-schusselige Mutter oder Ole Thestrup als mit den Kids paktierender Leichenbestatter. &#xD;
Neben allem wunderbaren Entertainment ebenfalls erwähnenswert der selbstverständliche Umgang mit dem Thema Tod, das hier einmal nicht als dräuendes Unheil sowie Trauer und Verbitterung auslösendes Übel dargestellt wird. Diese schaurig-schöne Kinder-Krimi-Komödie mit Fantasy-Touch macht einfach Freude und ist gleichzeitig ein bisschen lehrreich, sie ist gruselig und kommt dann auch wieder ganz unbeschwert daher. Der ideale Film für Kinder, die schon etwas Spannung vertragen können, aber auch für Erwachsene, die ihren Spaß haben wollen, wenn sie schon ihre Zöglinge ins Kino begleiten müssen. lasso.</marc:subfield>
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