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      <marc:subfield code="a">Rekel, Gerhard J.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Gerhard J. Rekel</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Karl Krendl; &lt;br/&gt;Gut recherchierte und spannend erzählte Geschichte des Orient-Express und seines Erfinders. (GE)&lt;br/&gt;Der Orient-Express von Paris nach Istanbul gehört wohl zu den bekanntesten Zügen Europas, und über dessen Geschichte und seinen »Erfinder« zu schreiben ist Gerhard Rekel als Gestalter der Terra-X-Doku »Orient-Express« geradezu prädestiniert. Nun: Hinter dem Orient-Express stand Georges Nagelmackers (1845-1905), der Abkömmling einer belgischen Banker- und Industriellenfamilie, der sich früh für die noch relativ junge Eisenbahn interessierte und bei einem Amerika-Aufenthalt das Geschäft mit den Schlafwagen entdeckte. Nach viel Widerstand seitens von Geldgebern und nationalen Bahnverwaltungen startete er sein Projekt, Züge zwischen europäischen Großstädten mit komfortablen Schlaf- und Speisewägen auszustatten. Ein Höhepunkt war die Etablierung des Orient-Express, der 1883 erstmals von Paris zunächst mangels Schienennetz nur nach Giurgiu und erst ab 1889 durchgängig nach Konstantinopel geführt werden konnte. Nagelmackers expandierte daraufhin gewaltig und bediente in ganz Europa mit 459 Wagen über 70.000 Bahnkilometer, bis er 1900 ein finanzielles Debakel erlebte und fünf Jahre später starb. Der Autor beschreibt mit dem vorliegenden Band, der mit Karten, zahlreichen Schwarzweißbildern und einer Sammlung historischer Werbeplakate für den Orient-Express versehen ist, nicht nur spannend, informativ und gut lesbar ein Stück europäischer Eisenbahngeschichte, sondern mit Nagelmackers auch eine bis dahin wenig bekannte visionäre und zielstrebige europäische Persönlichkeit.</marc:subfield>
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