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      <marc:subfield code="a">Das Dunkle und das Helle</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Kerstin Hau ; Julie Völk</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Auflage</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Silke Rabus; #ACH, wenn ich bloß dort hinüberkönnte, seufzt das Struppige, das in der Finsternis kauert und in die Welt der Farben schaut. HU, ist das dunkeldüster, denkt das Zarte, das im Sonnenschein badet und neugierig auf die Dunkelheit ist. Schritt für Schritt nähern sich beide dem Rand der jeweiligen Fremde, blicken hinüber, schauen sich lange an. Und dann schließen sie Freundschaft, die sich im fein abgestimmten Hin und Her ihres Dialogs ebenso abbildet wie im dämmergraublauen Streifen, der als Grenze zwischen den beiden Kosmen dient. Dass sich bald herausstellt, dass das Struppige gar nicht immer im Finstern gelebt hat, und das Zarte auf einmal ins Dunkle fliehen muss, passt dabei gut zur aktuellen Flüchtlingsthematik.#Für die Bebilderung der behutsam erzählten Begegnung verwendet Julie Völk unter anderem die Fototechnik der Cyanotypie. Mit großem Gespür für Atmosphären legt sie Blüten, Blätter und Objekte auf Solarpapier und belichtet dieses in der Sonne; eine Anleitung zum Selbst-Ausprobieren findet sich auf den letzten Seiten. Die mit dunklen Blautönen und eigentümlich verwaschenen Effekten beeindruckenden Illustrationen bilden gleichsam die Hintergrundtapete für das Reich der Finsternis, während große Weißflächen für die Welt des Lichts stehen. Und so wie das Struppige und das Zarte im Fortlauf der Geschichte jeweils ihre eigene Heimat verlassen (müssen) und die Fremde betreten, so verschieben sich auch Blau und Weiß variabel ineinander: Mal sind die Hintergründe scharf voneinander getrennt, mal verschwimmen sie ineinander.#Dass auch in einer Bilderbuchwelt nicht notgedrungen ein plumpes Schwarz(Blau)-Weiß-Schema vorherrschen muss, ist dabei reizvoll zu beobachten: Julie Völk dekoriert die lichte wie die finstere Welt mit kräftigen Farbakzenten von Pastellkreiden und Buntstiften. Und das Struppige und das Zarte werden schlussendlich zu Wanderern zwischen den Welten. Heimat kann schließlich überall sein, und mit einem Freund an der Seite macht einem auch die Fremde keine Angst mehr.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Martina Koler; #Gegensätze ziehen sich an, beschnuppern sich, zweifeln an sich und am anderen, hinterfragen die eigen Existenz, zaudern, nähern sich einander an, vereinen sich. So ergeht es auch den beiden Protagonisten dieses Buches. Das Struppige lebt im Dunkeln und würde gerne ins Helle wechseln. Das Zarte lebt im Sonnenschein und ist neugierig auf das, was in der Finsternis vor sich geht. Um die jeweilige Grenze zu überschreiten, braucht es Mut. Beide machen sich auf den Weg. Das Struppige stapft mit Regenstiefeln bis zum Rand der Finsternis, das Zarte wagt sich mit der Taschenlampe bis zum Rand des Lichts. Zuerst nehmen sie jeweils nur Umrisse, Kleinigkeiten des anderen wahr, kehren immer wieder um, um dann doch wiederzukehren. Sie nähern sich einander an, sind enttäuscht, wenn das jeweils andere nicht erscheint. Sie sprechen miteinander, zuerst zaghaft und ängstlich, werden Freunde und treffen sich täglich - irgendwo im Dämmergraublau. Sie besuchen sich gegenseitig im jeweils anderen Reich. Plötzlich aber wird es auch für das Zarte dunkel und traurig. Nur gut, dass es einen Freund in der Finsternis hat, der ihm auch über diese schwierige Zeit hinweghilft. Eine überaus poetische Geschichte, die behutsam über Gegensätze spricht: über das Dunkle und Helle, das Struppige und Zarte, über Traurigkeit und Freude. Der philosophisch-tiefgründige Text der Autorin Kerstin Hau wird begleitet von den kunstvollen Bildern der Illustratorin Julie Völk, die einmal mehr ihr großes Können unter Beweis stellt. Mit Hilfe einer alten Fototechnik gibt sie wundervolle, zarte Einblicke in das Reich der Dunkelheit, während sie das Helle mit farbenfrohem Strich vor weißem Hintergrund skizziert.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Martina Koler; #Das Struppige lebt im Dunkeln und würde gerne ins Helle wechseln. Das Zarte lebt im Sonnenschein und ist neugierig auf das, was in der Finsternis vor sich geht. Die beiden Protagonisten dieses Bilderbuchs beschnuppern sich, zweifeln an sich und am anderen, nähern sich einander an. Es braucht Mut, um die jeweilige Grenze zu überschreiten. Das Struppige stapft bis zum Rand der Finsternis, das Zarte wagt sich bis zum Rand des Lichts. Zuerst nehmen sie jeweils nur Umrisse, Kleinigkeiten des anderen wahr, kehren immer wieder um, um dann doch wiederzukehren. Sie sprechen miteinander, zunächst zaghaft und ängstlich, werden Freunde und treffen sich täglich - irgendwo im Dämmergraublau. Sie besuchen sich gegenseitig im jeweils anderen Reich. Plötzlich aber wird es auch für das Zarte dunkel und traurig. Nur gut, dass es einen Freund in der Finsternis hat, der ihm auch über diese schwierige Zeit hinweghilft.#Eine überaus poetische Geschichte, die behutsam über Gegensätze spricht: über das Dunkle und Helle, das Struppige und Zarte, über Traurigkeit und Freude. Der philosophisch- tiefgründige Text wird begleitet von kunstvollen Bildern. Mit Hilfe einer alten Fototechnik gibt die Illustratorin wundervoll zarte Einblicke in das Reich der Dunkelheit, während sie das Helle mit farbenfrohem Strich vor weißem Hintergrund skizziert.</marc:subfield>
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