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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); 
Autor: Christa Haiden; 
Ein sprachgewaltiges Drei-Generationen-Porträt außergewöhnlicher Frauen, die aufgrund ihres Aussehens so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen wollen. (DR)
Es geht um die innige Bande zwischen Liese, ihrer Tochter Cora und der Enkelin Eva, alle drei auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Durch ihre Körpergröße und das ungewöhnliche Haar heben sie sich deutlich vom Rest der Dorfbewohner*innen ab. Sie brechen aus der Enge der mit Vorurteilen behafteten Dorfgemeinschaft aus und stürzen sich ins Abenteuer des urbanen Lebens.
Ab der ersten Seite zog mich der Roman mit seiner poetischen, mit feinem Humor gewürzten Sprache ins Geschehen und ließ mich in das Leben und Denken dreier starker, unangepasster Frauen eintauchen.
Hanna Häffner verbindet die Geschichte teilweise mit tatsächlichen historischen Geschehnissen. Liese nimmt etwa an den Bürgerprotesten in Whyl (Baden-Württemberg) teil, wo in den 1970er-Jahren die Anti-Atomkraft-Bewegung stattgefunden hat. »Für wirklich wichtige Erinnerungen muss man Opfer bringen«, denkt die freiheitsliebende Cora. Wo sind die Wurzeln der drei Frauen, wie und mit wem wollen sie ihr Leben verbringen?
Die in Stuttgart lebende deutsche Autorin Hannah Häffner hat eine tiefgründige und vielschichtige Geschichte mit überraschenden Wendungen geschaffen. Gegen Ende ging die Kraft des starken Anfangs etwas verloren. Ich hätte mir einen innovativeren Schluss gewünscht. Dennoch ist das Buch eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die sprachlich hervorsticht, zum Nachdenken anregt und lange in Erinnerung bleibt.</marc:subfield>
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