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      <marc:subfield code="a">Welsh, Renate</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Großmutters Schuhe</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Deutscher Taschenbuch Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Interessantes Kaleidoskop über den fragilen Mikrokosmos "Familie". (DR)      Die 1937 geborene Wienerin Renate Welsh ist einem breiten Lesepublikum vor allem durch ihre zahlreichen Kinder- und Jugendbücher und durch die Erschaffung des liebenswerten kleinen Vampirs "Vamperl" bekannt. Doch zusehends tritt Welsh auch als Autorin von Erwachsenenliteratur in Erscheinung, so auch mit ihrem neuesten Roman "Großmutters Schuhe". Anlässlich des Begräbnisses des Familienoberhauptes, der im Alter von 93 Jahren verstorbenen Edith Karmann, sitzt die gesamte Familie beim Leichenschmaus in einem Gasthaus beisammen. Welsh lässt nacheinander die verschiedenen Generationen zu Wort kommen und dem Leser wird ein buntes Potpourri an Erinnerungen und Gedanken über die Verstorbene präsentiert. So reflektiert die einstige Schulkameradin über die starke und selbstsichere Freundin, die beiden Töchter über die nicht immer liebevolle und oft tyrannische Mutter, die zahlreichen Enkel über die bestimmende, die Familie dominierende Großmutter und die beiden Urenkel über die schrullige, aber vielgeliebte Uroma.  Das Ergebnis von Welshs Annäherung an eine durchschnittliche österreichische Familie ist ein vielschichtiges, interessantes Kaleidoskop über den problematischen und fragilen Mikrokosmos Familie und eine mitunter schonungslose Enthüllung zwischenmenschlicher Abgründe. Keine leichte Kost oder oberflächliche Unterhaltung, aber absolut lesenswerte, neue österreichische Literatur mit Tiefgang, die zum Nachdenken anregt.  *bn* Barbara Tumfart</marc:subfield>
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