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      <marc:subfield code="c">Wunibald Müller</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Hanns Sauter; &lt;br/&gt;Analysen, Hintergründe und Anregungen für Eltern und Großeltern. (PR)&lt;br/&gt;Kinder, die aus der Kirche austreten, Enkel, die nicht getauft werden und den Religionsunterricht nicht besuchen  für Großeltern, die dies erleben, ist das oft ein ernstes Problem. Wunibald Müller, Autor, Psychotherapeut und Theologe, wendet sich diesem konfliktträchtigen Thema zu und stellt es zunächst in den größeren Zusammenhang der Situation der Kirchen der Gegenwart. Überhaupt hat sich die Nachfrage nach Religion rascher als erwartet verändert. Hier zeigt sich, dass Selbstvorwürfe (»Was haben wir nur falsch gemacht?«) unangebracht sind. Erhellender ist, sich mit dem eigenen Glaubensweg auseinanderzusetzen und sich in einem weiteren Schritt zu fragen, was einem der Glaube und die Kirchenzugehörigkeit bedeuten. Gesellschaft, Kirche und das eigene Lebensumfeld wandeln sich ständig und es ist eine Lebensaufgabe, zum wirklichen Gott vorzudringen. Gott ist nicht an Institutionen oder Orte gebunden, ein Monopol für spirituelle Erfahrungen kann niemand für sich beanspruchen. Wichtig sind authentische Ich-Botschaften über eigene Glaubens- und Kirchenerfahrungen und die Offenheit, für viele mögliche andere Wege. »Enkel ohne Gott« kann es schon deshalb nicht geben, weil es Gott gibt und sich dieser nicht ausschließen lässt. Ob ich den Glauben an ihn auch innerhalb einer Institution wie der Kirche ausdrücken möchte, ist daher weniger wichtig. Eltern und Großeltern können Kindern und Enkeln zu ihrer Lebensorientierung anbieten, was aus eigenem Erleben wichtig war bzw. ist. Neben vielen anderen Dingen eben auch den Glauben. Das mag für diesen Fall noch neu und ungewohnt sein  die Entscheidung dafür oder dagegen muss jede*r für sich selbst treffen.&lt;br/&gt;Das Buch ist treffsicher und für einen breiten Leserkreis geschrieben. Seine detaillierte Gliederung bietet nicht nur eine praktische Übersicht, sondern auch eine gute Anleitung für Gespräche in Gruppen wie Seniorenkreisen, Familien-, Männer- und Frauenrunden, bei denen diese Thematik immer wieder sehr emotional besprochen wird. Es kann viel zur Entlastung und zu einer neuen Sichtweise beitragen.</marc:subfield>
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