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      <marc:subfield code="a">20. Jahrhundert</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Lebensführung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">100 Jahre Leben</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Kerstin Schweighöfer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Hamburg</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Hochaltrige ziehen Lebensbilanz mit vielen Überraschungen. (BO) Die demografische Entwicklung beweist es: Die Lebenserwartung steigt und somit gibt es auch immer mehr Menschen, die älter als 100 Jahre alt werden. Wie blicken diese auf ihr Leben zurück? Welche Bilder haben Angehörige jüngerer Generationen von diesen "Hochaltrigen"? Die Autorin öffnet uns in ihren Beiträgen zehn Zugänge zu Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist einerseits eine einfache Bäuerin, andererseits eine vornehme Geschäftsfrau, wir erfahren aber auch vieles aus dem Munde eines Priesters und anderer Personen. Auch ist der ganze mitteleuropäische Raum vertreten. Es ist erstaunlich, mit welcher Offenheit alte Menschen hier davon erzählen, was in ihrem langen Leben wirklich wichtig war bzw. noch immer ist. Allen gemeinsam ist die Zäsur durch den Zweiten Weltkrieg, die tiefe und teilweise bis heute nachwirkende Spuren hinterlassen hat. Die Berichte sind sehr persönlich gehalten, was dem Buch viel Qualität verleiht und dazu führt, dass man es gerne mehrmals in die Hand nehmen wird. Am Ende jeder einzelnen Lebensgeschichte versucht die Autorin, etwas aus ihrer heutigen Sicht zu reflektieren. Hierbei bleibt sie konsequent sachlich, ohne Dinge zu bewerten. In diesem Spannungsfeld zwischen hochinteressanten Erzählungen und Gedankenbrücken zur Jetztzeit ist es einerseits ein hervorragend gelungener Einblick in das Denken und die Lebenswelt alter Menschen, andererseits ein Gedankenanstoß, über Wertvorstellungen der Gegenwart zu diskutieren. Allen Bibliotheken wärmstens empfohlen!</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">366 S., [8] Bl. : Ill. (farb.)</marc:subfield>
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