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      <marc:subfield code="a">Rico und die Tuchlaterne</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Andreas Steinhöfel ; mit Bildern von Lena Winkel</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Einfach lesen lernen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Ilse Hübner; #Einmal um die Ecke zu denken, kann hilfreich sein. (ab 6) (JE)#Rico unterscheidet sich von anderen Kindern in seinem Alter, denn er denkt oft um viele Ecken, und das manchmal sehr langsam. Aber seine Mama erklärt ihm, dass das nichts macht. Richtige Probleme gibt es nur, wenn Rico um eine Ecke laufen muss. Das kann er nicht wirklich, denn er vergisst sofort, welche Ecke das gerade war, und so verläuft er sich immer wieder. Da kann man schon mal in Belgien landen.#Mama erklärt ihm, dass er nun alt genug ist, um in die Schule zu gehen. Dafür muss Rico allerdings zuerst einen Schultest machen, weil er so oft um die Ecke denkt. Gibt es die richtige Schule für ihn?#Mit viel Humor und einem Schuss Abenteuer erzählt der Andreas Steinhöfel von den Erlebnissen des Buben. Die Illustrationen sind gekonnt auf die Geschichte abgestimmt. Die große Schrift und geringe Textmenge erleichtern Leseanfänger*innen den Einstieg in die Welt der Bücher.#Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, vor allem für Kinder, die beim Lesen und Rechnen Schwierigkeiten haben. Sehr empfehlenswert!## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Seitenweise 2023#Wie war das, als Rico noch keine Angst vor den Tieferschatten hatte? Schon damals war klar, dass er anders denkt als andere Kinder: "Langsamer nämlich. Und um Ecken herum." In knappen, auf die Kompetenzen des frühen Lesealters abgestimmten Sätzen greift die charmante Geschichte diesen Vergleich wortwörtlich auf: Wie geht das  um die Ecke denken? Frösche, Dreiecke und Straßenecken bekommen plötzlich Bedeutung in Ricos verschlungenen Gedankenwegen, die illustratorisch in rahmenlosen Panels und blauer Schmuckfarbe nachvollzogen werden. Einzig Oskar fehlt  ihn lernt Rico ja erst kennen, nachdem er im Förderzentrum eingeschult wurde und in die Dieffe gezogen ist. Aber das ist eine andere Geschichte #*STUBE*#Jene Transmedia Storyworld die rund um Rico entstanden ist, hat auch damit zu tun, die Figuren als Autor bei sich behalten zu dürfen  so Andreas Steinhöfel in einem Interview. Nach Romanen, Filmen, Hörbüchern und Hörspielen, Theaterinszenierungen, Animationsfilmen und Kindercomic ist es nun eine Geschichte für Erstleser*innen, in der die erfolgreichste Kinderromanfigur der vergangenen Jahre erneut aufgegriffen wird: Wir springen zeitlich zurück in die Zeit von Ricos Einschulung. Noch begreift er sich selbst nicht als tiefbegabtes Kind; dennoch ist bereits klar, dass Rico anders denkt als andere Kinder: Langsamer nämlich. Und um Ecken herum. In knappen, und ganz auf die Kompetenzen des frühen Lesealters abgestimmten Sätzen folgt die charmante Geschichte diesem Gedanken: Wie geht das  um die Ecke zu denken? Und was hat diese Art des Denkens damit zu tun, dass Ecken in Ricos Leben eine ganz eigenwillige Rolle spielen? DreiECKE sind damit gleichermaßen gemeint wie Straßenecken. Man erinnere sich an jenes rote Tuch, auf das Rico und Oskar in der filmischen Adaption von Rico, Oskar und die Tieferschatten stoßen. Hier mündet die Geschichte in die Existenz dieser titelgebenden Tuchlaterne und knüpft damit das Netz der transmedialen Erzählwelt weiter. In das sich nun auch der neue Illustrationsstil fügt: Lena Winkel greift die Szenen kleinteilig auf, unterstützt Ricos verschlungene Gedankenwege durch rahmenlose Panels; und kombiniert sie mit blauer Schmuckfarbe, die jenen Raum aufgreift, in dem Rico sich immer wieder verläuft. Dialoge werden dabei in Sprechblasen abgesetzt und Ricos Denk- und Bewegungsmuster in humorigen Details aufgegriffen.#Man ist beglückt. Nur einer fehlt natürlich: Oskar. Denn ihn lernt Rico ja erst sehr viel später kennen: Lange nach dem Schulbeginn im Förderzentrum und lange nach Ricos Umzug in die Dieffe. Aber das ist eine andere Geschichte #*STUBE Heidi Lexe*</marc:subfield>
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