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      <marc:subfield code="a">Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das "Dickens" nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob the Copund seine geheimnisvolle Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR sind sie alle bessere Väter als seiner - wäre er da gewesen. Von ihnen lernt er Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, dass Bücher Berge versetzen können und das man an gebrochenem Herzen nicht stirbt. In der Bar hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Er lernt auch, dass Träume wahr werden können - wenn man für sie kämpft. Hervorragende Unterhaltung mit einer großen Portion Witz, Emotion und Tiefgang trotz Plauderton - so darf man "Tender Bar von Pulitzerpreisträger J. R. Moehringer zweifellos charakterisieren. Der Text ist gespickt mit Sätzen, die man von Seite zu Seite wandernd aufsammelt, um sie sich tunlichst einzuprägen, da sie in aller Kürze auf charmanteste Weise vermitteln, was im Leben wirklich zählt.</marc:subfield>
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