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      <marc:subfield code="a">Kerschbaumer, Tamara</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zaleznik, Alexandra Natalie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Hundert Jahre Blindheit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Roman Rozina ; aus dem Slowenischen von Alexandra Natalie Zaleznik unter Mitarbeit von Tamara Kerschbaumer und Peter Scherber</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Stuttgart</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Klett-Cotta</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Philipp Lehar; #Ein Gesellschaftsroman aus Slowenien und politische Umbrüche im 20. Jahrhundert. (DR)#Rozina erzählt über 100 Jahre die Familiengeschichte der Familie Knap in einem fiktiven Bergbaudorf unseres Nachbarlandes. Im Zentrum steht der blinde Matija. Detailreich und wertschätzend schildert der Roman, wie dieser sein Leben mit allen Höhen und Tiefen meistert.#Entscheidende Abschnitte der slowenischen Geschichte werden nur sehr kurz behandelt oder fehlen ganz, wie im Fall des Jugoslawienkrieges in den 1990ern. Geschickt eingebaut werden andere gesellschaftliche Entwicklungen - Stichwort Arbeitsmigration nach Deutschland und Österreich ab den 1960er-Jahren. Einige Ereignisse, die der Autor erwähnt, sind unter Umständen nur mit Vorwissen einordbar. Zu nennen sind ab dem Ende der 1990er die Bemühungen, Schicksale zu klären und Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit zu finden.#Trotz dieser Kritikpunkte liest sich der Roman nach einer kurzen Eingewöhnungszeit spannend und ist literarisch ansprechend komponiert. Durch die Anzahl der vorkommenden Personen und deren Verwicklungen sind häufige Unterbrechungen weniger zu empfehlen, um nicht den roten Faden zu verlieren. Ein aktueller Bezug ist das wiederkehrende Motiv des Bergwerks, durch welches die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt angeklagt wird.#Die Lektüre eignet sich am besten für literarisch anspruchsvolle Leser*innen mit Zeit und Muße. Sie macht nicht nur Mut, sondern liefert auch Denkanstöße zur Erinnerungskultur im Kleinen und Großen!</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">581 Seiten</marc:subfield>
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