<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Mitgutsch, Anna</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Unzustellbare Briefe</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">Erzählungen</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="c">Anna Mitgutsch</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="a">Frankfurt am Main</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Luchterhand-Literaturverlag</marc:subfield>
      <marc:subfield code="c">2024</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Cornelia Stahl; #Fiktive Briefe, die nie gesendet wurden. (DR)#Wann haben Sie zuletzt einen Brief geschrieben? In Anna Mitgutschs Erzählungen geht es um Briefe, die zwar geschrieben, jedoch niemals abgeschickt wurden. Die Erzählerin richtet ihre Texte an drei nahestehende Personen: die Großmutter, die beste Freundin und ihre erste Liebe. Die Adressat*innen werden mit einem »Du« angesprochen, wodurch von Anfang an Lebendigkeit aufkommt und den Leser*innen Identifikationspotenzial geboten wird: »Du lehrtest mich, dass es keiner Leistung (...) bedarf, um geliebt zu werden.« (S. 7)#Im Text an die Kindheitsfreundin spiegeln sich Ambivalenzen dieser Freundschaft: »Du warst meine (...) erste Feindin, meine uneinholbare Rivalin« (S. 19) Der Folgebrief transportiert Wehmut: »Ich habe nach dir gesucht.« (S. 44)#Anna Mitgutsch fertigt in ihren Erzählungen feine literarische Komposition aus Realität und Fiktion an. Der melancholische Grundton, der sich als Hintergrundrauschen durch alle Texte zieht, markiert Sehnsüchte nach wiederholten Begegnungen und die Trauer um ungelebte Leben. Die Autorin inspiriert dazu, eigenen Leerstellen nachzuspüren. Empfohlen!</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">9783630877532</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">9783630877532</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="041">
      <marc:subfield code="a">ger</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="300">
      <marc:subfield code="a">314 Seiten</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
