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      <marc:subfield code="a">Geschichte 1944-1945</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Softcover / Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Himmel waren vermauert</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Joseph Fisher ; herausgegeben von David Fisher &amp; Gerhard Führer ; commentary and contextualisation by Reinhold Gärtner and Rudolf A. Haunschmied ; introduction by David Fischer ; Übersetzungen: die auf Deutsch verfassten Texte von Reinhold Gärtner und Rud</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Auflage</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Himmel waren vermauert. The Heavens were Walled In / von Joseph Fisher

„Die Himmel waren vermauert“, schreibt Joseph Fisher in seinen Erinnerungen als Überlebender der KZ Auschwitz, Mauthausen und Gusen II viele Jahre später, in Israel, kurz vor seinem Tod. Er erinnert die Zeit von 1937 bis zur Befreiung aus dem KZ. In der Einleitung und im ersten Kapitel schildert Joseph Fisher seinen familiären und den politischen Hintergrund in Siebenbürgen, den Aufstieg der Nazis und seine Internierung ins KZ im Jahr 1944. Alle folgenden Kapitel beschreiben seinen Überlebenskampf in den drei Konzentrationslagern, besonders eindringlich und furchtbar wird die zuletzt in Gusen II verbrachte Zeit dargestellt.

Joseph Fishers Aufarbeitung bewegt sich außerdem um drei wesentliche Themen, die ihn wohl auch sein ganzes Leben nach dem KZ beschäftigt haben: sein kompliziertes Verhältnis zu Gott und zu seinem Glauben, der Schmerz und das Trauma aufgrund der erlebten Brutalität und Gewalt und nicht zuletzt die bohrende Fragenach dem Warum: Warum habe ich überlebt?

Den Aufzeichnungen ist eine Einleitung von David Fisher vorangestellt. Rudolf Haunschmied bettet den Text von Joseph Fisher in den historischen, politischen und örtlichen Kontext ein und Reinhold Gärtner verortet den Text in der Erinnerungskultur.

Auch aus dem Film seines Sohnes David Fisher („6 Millionen und einer“; 2011) wird nochmals deutlich, welche enorme Anstrengung es für Joseph Fisher bedeutete, diese Erinnerungen niederzuschreiben, die jahrelang geübte Verdrängung aufzubrechen und sich seinen Themen nicht nur in unendlichen inneren Monologen zu stellen.

Diese nahezu übermenschliche Anstrengung und die dem Text eingeschriebenen Fragen machen den Text von Joseph Fisher zu einem bedeutenden Dokument in der Erinnerungs- und Aufarbeitungskultur der KZ-Überlebenden.
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