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      <marc:subfield code="a">Der Goldfisch ist unschuldig</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); &#xD;
Autor: Franz Lettner; &#xD;
Seit Wochen liegt Henris Papa stumm auf dem Sofa und schaut nur mehr den Goldfisch an. Den der Junge schließlich aus Verzweiflung und Wut aus dem Fenster schmeißt. Was sich wiederum als gute Strategie erweist. Weil unten Signore Montesanto steht, Hausmeister oder Geheimagent, der nicht nur den Fisch rettet, sondern als eine Art Consigliere auch Henri. Bis es so weit ist und auch der Vater wieder spricht, muss naturgemäß einiges passieren. Dabei spielen Papas Bruder in Berlin und ein Mobber namens Maximilian eine Rolle, Matheprobleme und Techtelmechtel zwischen den Großen wie den Kleinen. Tanja Fabsits, 2016 Dixi-Kinderliteraturpreisträgerin, erzählt in ihrem Debüt mit überraschender Leichtigkeit über ein schwieriges Thema. Bei der Auslotung von Problemen im Familien- und Schulraum bedient sie sich der Mittel klasssischer Screwball-Komödien: chaotische Verwicklungen, Missverständnisse, schnelle Szenenwechsel, witzige Dialoge. Und ein Happy End. Ein gelungener Einstieg in die Kinderliteratur.&#xD;
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Barbara Tumfart; &#xD;
Ein berührend-unterhaltsames Kinderbuch über eine schwierige Phase im Leben eines kleinen Buben. (ab 9) (JE)&#xD;
Henri ist wütend und verzweifelt zugleich, denn sein Leben ist momentan nicht so wirklich fein. In der Schule hat er keine Freunde und wird von dem präpotenten Maximilian terrorisiert. Zuhause fühlt er sich teilweise von der Mutter unverstanden, aber das Schlimmste ist die Stimmung seines Papas. Der liegt nämlich tagein, tagaus nur noch auf dem Wohnzimmersofa, redet nichts mehr und starrt mit trauriger Miene auf die Wände. In seiner Verzweiflung wirft Henri dann sogar seinen geliebten Goldfisch samt Glas aus dem Fenster, nur um beim Vater eine Reaktion zu provozieren. Durch seine Verzweiflungstat lernt Henri glücklicherweise den Hausmeister Signore Montesanto kennen und zwischen dem Jungen und dem älteren Mann entwickelt sich eine wunderschöne, respektvolle Freundschaft.&#xD;
Henri ist mit neuer Energie geladen und beschließt, seinem Papa in seiner Krankheit zu helfen. Er ist davon überzeugt, dass ein gemeinsames Weihnachtsfest mit dessen Bruder Anton die Lösung wäre. Der kleine Bub setzt alle Hebel in Bewegung, um den Onkel dazu zu bringen, bei der Familie zu feiern. Doch das Unterfangen erweist sich als schwieriger als gedacht, vor allem, weil ausgerechnet die Mutter des gehassten Maximilian die neue Freundin von Onkel Anton ist. Mehr soll nun aber nicht mehr verraten werden, nur dass das erhoffte friedliche Weihnachtsfest sich gänzlich anders entwickelt als von Henri geplant.&#xD;
Eine anrührende Geschichte rund um ein sehr ernstes Thema, nämlich die psychische Erkrankung eines Elternteils. Zugleich ein großartiges Buch, das auf witzig-unterhaltsame Weise beschreibt, wie der introvertierte Henri mit dieser schwierigen Situation umgeht, neuen Mut schöpft und sich nicht unterkriegen lässt. Uneingeschränkt zu empfehlen für junge Leser_innen ab 9 Jahren.&#xD;
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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); &#xD;
Sofa mit Vater abzugeben. Sofa fast neu, Vater gebraucht. Ein drastisches Zeitungsinserat  aber sehr verständlich, wenn man wie der Ich-Erzähler damit zurecht kommen muss, dass der Vater seit Wochen nur mehr antriebslos auf dem Sofa liegt und die Wand anstarrt. Im richtigen echten Leben gäbe es da vielleicht Menschen oder Institutionen, die hilfreich eingreifen  im Kinderroman ist es natürlich das Kind selbst, das beschließt, die Sache in die Hand zu nehmen und einen Plan nicht nur zu schmieden, sondern auch tatkräftig umzusetzen, der den Papa wieder zurückholt. Dazu braucht es natürlich Verbündete wie den (sehr wienerischen, obwohl italienischen) Hausmeister, der eigentlich Geheimagent ist. Auch wenn man aus der Sicht des richtigen echten Lebens beanstanden könnte, wie nach einigen Turbulenzen der Plan perfekt aufgeht und der Vater plötzlich wieder neuen Lebensmut fasst  als Kinderroman funktioniert das ganz wunderbar.&#xD;
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