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      <marc:subfield code="a">Gauß, Karl-Markus</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Schuldhafte Unwissenheit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Essays wider Zeitgeist und Judenhass</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Czernin Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Lehrreiche und hochaktuelle Essays zum wiederaufkeimenden Antisemitismus. (GS) Als jemand, der sich politisch der Linken verbunden fühlt, ist es Gauß wichtig, sich zum Staat Israel und seinem Selbstverteidigungsrecht zu bekennen und sich gerade deshalb mit den seltsamen Zwiespältigkeiten im linken Milieu auseinanderzusetzen. Wie ist es möglich, dass in Freiheit lebende westliche Jugendliche die Aufklärung als Waffe der weißen Vorherrschaft abtun? Wie ist es möglich, dass queere Aktivisten ihre Solidarität mit der Hamas bekunden, wenn sie aber wissen müssten, dass eine queere Community im Reich der Scharia nicht lange überleben würde? Gauß beklagt das weit verbreitete Desinteresse an der realen Geschichte, die Umdeutung von Begriffen und die Trivialisierung der Naziverbrechen. Selbst im akademischen Diskurs tauchen völlig absurde Ideen auf, beispielsweise der Vorschlag einer Re-Diasporisierung der Juden. In den Essays porträtiert der Autor NS-Zeitzeugen und ihre literarischen Werke, z.B. Boris Pahor, Grigori Kanowitsch und Jean Amery. Er beschreibt, wie schwierig es für den ostpolnischen Ort Jedwabne immer noch ist, sich der Wahrheit zu stellen. Ein Essay zeichnet die Lebenswege zweier Wiener Juden nach, beide um 1900 geboren; beide entscheiden sich für ein Leben im Orient; während der eine israelischer Offizier wird, wird der andere ein berühmter islamischer Gelehrter. Hilft Bildung gegen Antisemitismus? Auf jeden Fall weiten der Blick in die Geschichte und die Analysen eines Intellektuellen den Horizont, in diesem Sinne sei die Lektüre allen, die sich in der unübersichtlichen Info-Flut orientieren wollen, ausdrücklich empfohlen.</marc:subfield>
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