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      <marc:subfield code="a">Viale, Marco</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Vorsicht, roter Wolf!</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Marco Viale. Aus dem Ital. von Ulrike Schimming</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt a. M.</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Fischer Sauerländer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Maria Schmuckermair; #Eine uniforme, streng geregelte und kontrollierte Welt ist eine Schreckensvision. (ab 4) (JD)#In der "Stadt der Blauen Wölfe" gibt es nur die eine Farbe und alle Formen und Verhaltensweisen sind einheitlich. Jeder hält sich penibel an die Gesetze. Abweichungen von der Regel sind undenkbar - bis ein roter Wolf auf einem roten Fahrrad auftaucht. Die bisher so vorschriftsmäßig funktionierende Stadt gerät in Unordnung, zumal der rote Wolf auch noch pfeifen kann. Dieses harmlose Vergnügen ist ansteckend. Um die Disziplin aufrechtzuerhalten, wird das Pfeifen in das strenge Regelwerk der Stadtverwaltung aufgenommen. Aber schön langsam wird das eintönige Leben bunt. Und eines Morgens gesellt sich ein gelber Wolf dazu, der Salto schlagen kann.#Der langsame Wechsel von der despotischen Eintönigkeit hin zu einer bunten Welt wird auch in den Illustrationen erzählt. Wie ein sich querlegender roter Strich fährt die Zeile "kam ein roter Wolf" mitten hinein in den Text, neben dem alle blauen Autos gleichförmig in dieselbe Richtung fahren. Ganz langsam und zögerlich schleichen sich ein paar zarte Farbelemente ein. - Ein Bilderbuch, das für Freiheit und Vielfalt plädiert. Gut einsetzbar.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Martina Koler; #Ein übergroßes, quadratisches Bilderbuch, das seinen Betrachtern auf lustvolle Weise zeigt, wie schön und erfrischend es ist, aus gewohnten Mustern auszubrechen. In der Stadt der blauen Wölfe ist alles blau und eintönig, und zwar nicht nur der Farbe, sondern auch ihres Verhaltens wegen. Streng geregelt gehen sie ihrem Leben nach, planen, arbeiten, bewegen sich fort - freudlos und gelangweilt, aber hielten sich für schlau. Ihr Leben wird plötzlich und unerwartet durcheinandergewirbelt, als ein fahrradfahrender roter Wolf auftaucht und mit einem einfachen Pfiff alle Regeln durchbricht. Unruhe, Unordnung, Entsetzen und Angst kommen auf und die blauen Wölfe versuchen zuerst alles abzuwehren und im Keim zu ersticken, was da an Lebendigem und Fröhlichem auf sie zukommt, denn sie haben ja gar keine Zeit dafür. Hartnäckig und langsam gelingt es dem roten Wolf, seine Artgenossen mit seiner Lebensfreude anzustecken und einer nach dem anderen beginnt zu pfeifen und damit auch sein festgefahrenes Leben auf den Kopf zu stellen. So plötzlich und unerwartet wie er gekommen war, verschwindet der rote Wolf auch wieder, nicht aber ohne seine Pfiffigkeit zurück zu lassen. Was aber, wenn in der Stadt der blauen Wölfe ein lächelnder, Salto schlagender gelber Wolf auftaucht? Das kann in der Phantasie der Kinder noch neue Welten öffnen. In einfachen, kantigen Strichzeichnungen, wenigen Farben, großflächigen und humorvollen Bildern kämpft der italienische Künstler gegen Langeweile, Konformismus und Starrheit und plädiert für ein Leben voller Zeit, Schwung und Einfachheit, in dem die kleinen, feinen Dinge an Bedeutung gewinnen. Nicht nur die Illustrationen, auch der ausführliche, aber leichtfüßige Text, der zudem grafisch gekonnt in unterschiedlicher Schriftgröße und -farbe, mal geschwungen, mal geradlinig vor weißen Hintergrund gesetzt wird, berühren sofort und lassen uns alsbald beschwingt pfeifen, tirilieren und Saltos schlagen und damit - zumindest  für ein paar Augenblicke - alle Regeln und Pflichten vergessen.</marc:subfield>
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