<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Wodin, Natascha</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Alter, fremdes Land</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">Roman</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="b">Jung und Jung</marc:subfield>
      <marc:subfield code="c">2014</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Von der Schwierigkeit, dem Alter ins Gesicht zu sehen, und dem Nachspüren unerfüllter Wünsche. (DR) Wie fühlt es sich an, wenn man in den Spiegel schaut und zum ersten Mal die Spuren des Alters entdeckt? Die Protagonistin, eine geschiedene, dreiundsechzigjährige Frau, musikliebend und literaturbegeistert, und in den besten Jahren, in denen man sich auf die Pensionierung freuen könnte. Doch Freude scheint in ihr nicht so recht aufzukommen. Gefühle der Einsamkeit und der Sehnsucht nach Verwirklichung unerfüllter Wünsche dominieren. Verzweifelt sucht sie in einem Erotikchat nach Liebhabern, die ihre ungestillten Bedürfnisse nach dem Geliebtwerden befriedigen sollen. Die kurzweiligen Affären scheinen ihre Lebenslust nicht zu stillen, sondern eher neue Enttäuschungen hervorzubringen. Der Roman ist alles andere als eine oberflächliche Schilderung von Beziehungsaffären. Natascha Wodin, 1945 als Kind russisch-jüdischer Emigranten in Bayern geboren, skizziert sensibel das Porträt einer Frau in den besten Jahren. Philosophisch lesen sich die Überlegungen zu Lieben und Geliebtwerden, zu unerfüllten Sehnsüchten, zu Geburt und Tod. Sich der Begrenztheit des eigenen Daseins stellen, erweist sich als die größte Herausforderung des Lebens. Unbedingt empfehlenswert!</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">9783990270578</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">9783990270578</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
