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      <marc:subfield code="a">Homosexualität</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Stück über eine Liebe</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Fritz Popp; &lt;br/&gt;Aids, Homosexualität und Vater-Sohn-Problematik.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Felix Mitterer, Österreichs meistgespielter lebender Dramatiker, hat in seinen Texten immer schon "Außenseiterschicksale" (Behinderte, Sterbende) in den Mittelpunkt gestellt. In diesem Theaterstück "über die Liebe" ist die Zentralfigur Peter homosexuell und aidskrank. Er kämpft um die Liebe seines Vaters, eines Unternehmers auf dem Land, um sein Selbstverständnis als Homosexueller, der als Gläubiger mit den Gesetzen der Kirche nicht zurande kommt, und gegen die Krankheit, die ihn erst recht zum Outcast macht, ihn am Schluß, nachdem sein Freund an Aids gestorben ist, in einer Müllhalde vegetieren läßt, von Vater, Kirche und Dorf verstoßen. Dort bittet er, nachdem der Pfarrer und ein Dorfbewohner ihm gestanden haben, sie seien ebenso homosexuell und bäten ihn um Verzeihung, um den "Gnadenschuß" bzw. um das "Opfer Abrahams". Im Gegensatz zum Alten Testament erschießt der Vater seinen Sohn, und der tote Transvestit Judy erscheint als geschlechtsumgewandelter Engel und zieht ihn auf (seinen) Schoß. - Altes Testament, griechischer Mythos, Vater-Sohn-Prolematik, Aidsthematik - ein bißchen zu viel hat Mitterer in diesem Stück verpackt. Die Szenen sind von filmischer Prägnanz und pointiert, die Sprache bzw. die Dialoge zum Teil unsäglich plakativ. Was berührt, sind jedoch das Einfühlungsvermögen des Autors und seine sympathische Personenzeichnung.</marc:subfield>
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