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      <marc:subfield code="a">Uneheliches Kind</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Kind &lt;nicht Ehelich&gt;</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Das Wechselbälgchen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Wallstein Verl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Geistig behindert und unehelich: Ein Kinderleben zur Zeit der Ersten Republik. (DR) Die lange für verschollen gehaltene Erzählung der Kärntner Autorin beschreibt das kurze Leben eines unehelichen, geistig behinderten Mädchens. Zitha, das nach dem Willen des Dorfpfarrers nach der "verräterischen" Kaiserin Zita getauft wurde, wächst als erste Tochter der einäugigen Magd Wrga in einer Umgebung auf, die von strengen Moralvorstellungen, Glauben und Aberglauben geprägt ist. Der Knecht Lenz glaubt nicht nur an die Vorsehung und dass er bestimmt ist, Wrga zu heiraten, sondern auch, dass Zitha als Säugling von einem Wechselbalg ausgetauscht wurde. Wrga ist es gewohnt, in jeder Hinsicht fremdbestimmt zu sein: Sie hat nicht die Kraft, sich gegen die gesellschaftlichen Zwänge aufzulehnen, versucht aber ihr Kind so gut wie möglich zu beschützen. Christine Lavant stellt mit diesem Stück Prosa die soziale Situation zur Zeit ihrer Kindheit dar. Sie verwendet Elemente aus der Märchen- und Sagenwelt und spielt auf Riten und Mythen an. Mit außergewöhnlichen Erzählperspektiven und dem von der österreichischen Umgangssprache gefärbten Stil erreicht der kurze Text eine beklemmende Dichte. - Die vorliegende Ausgabe verfügt über ein Glossar, das nicht nur Dialektausdrücke erklärt, sondern auch auf Sagenmotive und historisch-soziale Charakteristika Bezug nimmt. - In augenfreundlichem Großdruck! Empfehlenswert!</marc:subfield>
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