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      <marc:subfield code="a">Die Straße</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in ihr alles, was Menschen passieren kann.Ein Junge wird vom Jagdfieber gepackt. Ein anderer weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Eine Blumenhändlerin lebt für einen Mann, der sie nicht einmal sieht. Eine Heimleiterin wacht über ihre Schützlinge und ist selbst die Einsamste von allen. Ein Geistlicher kommt seiner Gemeinde abhanden. Sorge rüttelt an den Bewohnern, Sehnsucht treibt sie nachts auf die Straße, die Liebe bringt sie um den Verstand. Sie haben Träume und Geheimnisse. Ihre Wege kreuzen sich täglich, doch was wissen sie voneinander? In seinem neuen Roman verknüpft Robert Seethaler ihre Geschichten zu einem Mosaik der Augenblicke - und damit des Lebens selbst. &amp;#x201e;Das formal Neue am neuen Seethaler ist das Stimmenkonzert. Mit jedem Abschnitt wechseln Perspektive und Form; es finden sich auktoriales und streng subjektives Erzählen, da stehen bühnengerecht inszenierte Dialoge neben kakophonisch arrangiertem Gesprächsdurcheinander, es gibt Schadenschroniken zu lesen, Gesuche und Protokolle, Predigten zu hören und innere Monologe. Nur gelegentlich bietet Seethaler kleine Suiten derselben Textgattung: Liebesbriefe. Doch darin ist dann auf kleinstem Raum ein verheerender Umschlag der Leidenschaft zu verfolgen. Man könnte sagen, &amp;#x201e;Die Straße&amp;#x201c; entfaltet ein ganzes literarisches Wegenetz durch unsere Gesellschaft, auf und unter deren Oberfläche&amp;#x201c; (FAZ)</marc:subfield>
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