Kids

Bezeichnung Wert
Titel
Kids
Medienart
Jahr
Schlagwort
Annotation
Die Darstellung von Minderjährigen, die Drogen missbrauchen und Orgien feiern, gilt weitläufig als Tabubruch. Beim Kinostart 95/96 verursachte Kids hitzige Diskussionen. Es ist Eric Alan Edwards (My Private Idaho) beinahe dokumentarischer Kameraarbeit zu verdanken, dass Kids erschütternd realistisch wirkt. Die blutjungen Darsteller spielen sich selbst und produzieren sich vor der Kamera ungeniert wie vor ihresgleichen. Dies bringt den Zuschauer in eine irritierende Voyeurposition.. Kenner der westlichen Großstadtjugendszenen wissen jedoch genau, dass der Film einmalig kompromisslos das Aufwachsen in den 90ern auf den Punkt bringt. Ohne Werte und Ziele bieten scheinbar nur Sex und Drogen den Ausweg aus dem offensichtlichen Unglück der Erwachsenenwelt. Tragisch, dass auch diese Flucht am Ende nur den Tod bringt.

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