Jung, weiblich, arbeitslos
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Jung, weiblich, arbeitslos
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| Untertitel |
die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf das psychosoziale Wohlbefinden junger Frauen
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| Verfasserangabe |
vorgelegt von Anita Tändl
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| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
S. 124 : Illustrationen
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| Beigaben |
Zusammenfassungen (2 Blätter)
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| Fußnote |
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Das Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist in hohem Maße von Arbeit und Berufstätigkeit geprägt. Berufstätigkeit erfüllt neben dem Gelderwerb auch zahlreiche weitere Funktionen auf individueller Ebene. So wird mit der Berufstätigkeit auch der Kreis der sozialen Kontakte erweitert, der Tagesablauf strukturiert und die Verfolgung und Erreichung von gemeinschaftlichen Ziele wird dadurch ermöglicht. Aufgrund dieser vielfältigen Funktionen zieht der Verlust des Arbeitsplatzes auch Veränderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen nach sich. Vor allem in jungen Jahren erschweren es längere Phasen der Arbeitslosigkeit langfristig am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Arbeitslosigkeit im jungen Erwachsenenalter sowohl aus gesellschaftlicher, als auch aus individueller Perspektive abzuwenden. Aktuelle politische Bestrebungen richten den Fokus auch gezielt auf den Abbau von Arbeitslosigkeit im jungen Erwachsenenalter. In dieser Forschungsarbeit wird der Frage nachgegangen welche Auswirkungen Arbeitslosigkeit auf das psychosoziale Wohlbefinden junger Frauen hat. Die Ergebnisse werden auf der Basis von sechs Interviews mit arbeitslosen jungen Frauen formuliert und zeigen, dass Arbeitslosigkeit vor allem mit anhaltender Dauer negative Auswirkungen auf das psychosoziale Wohlbefinden hat. Ebenso zeigen die Ergebnisse, dass arbeitslos zu sein von den Betroffenen als stigmatisierend empfunden wird und vor allem Langeweile den Alltag junger arbeitsloser Frauen prägt. Die gewonnen Ergebnisse tragen dazu bei arbeitslose junge Frauen in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern bestmöglich unterstützen zu können.
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