Der Energiesteuersimulator für Österreich
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Der Energiesteuersimulator für Österreich
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das Handbuch zum Spiel der Grünen
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Wien
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o. S.
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Computerspiele werden immer populärer. Der Energiesteuersimulator verfolgt mit spielerischen Mitteln ein ernstes Anliegen und wendet sich nicht (nur) an die Kids der Computergeneration. Mit diesem im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt entstandenen Angebot wird ein populärwissenschaftlicher Anspruch erhoben, nämlich ein Spiel auf der Basis wissenschaftlicher Simulationsmodelle aus Ökologie, Ökonomie und den Sozialwissenschaften entwickelt zu haben. Die gestellte Aufgabe besteht darin, die Kohlendioxid-Emissionen der österreichischen Volkswirtschaft bis zum Jahr 2014 auf das Toronto-Ziel zu senken. Nach Installation des Programms (die keine Probleme bereiten sollte) findet man sich als österreichische/r Energieminister/in frisch angelobt im Ministerbüro wieder und kann den Steuersatz einer Energiesteuer festlegen (getrennt nach Privathaushalten und Unternehmen) sowie noch eine zusätzliche Mineralölsteuer einheben. Über die Verwendung der Steuereinnahmen ist zu befinden: Sie können für die Förderung von Alternativ-Energien, von Energiesparmaßnahmen in Privathaushalten und Unternehmen sowie für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und zur Senkung der Arbeitsbesteuerung verwendet werden. Zur Abrundung der Machtfülle kann das Energieministerium auch Lenkungsmaßnahmen durchsetzen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Fernwärme-Anschlußzwang und Ausbaustop für Wasserkraftwerke. Als Energieminister/in kann man alle vier Jahre nach der Nationalratswahl ein Maßnahmenpaket umsetzen, allerdings ist dabei auch auf die eigene Popularität zu achten (also vorsichtig mit dem "politischen Kapital" umgehen!), denn in eine Öko-Diktatur soll das Land ja nicht abgleiten. Es müssen daher stets die Auswirkungen der Energiepolitik auf Beschäftigung, Wirtschaftswachstum, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Interessen wichtiger gesellschaftlicher Gruppen berücksichtigt werden.
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| Urheber |
Pollet-Kammerlander, Doris
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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