Handbuch gesundes Bauen und Wohnen

Bezeichnung Wert
Titel
Handbuch gesundes Bauen und Wohnen
Untertitel
von Asbest bis Zentralheizung
Medienart
Person
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
384 S.
Schlagwort
Annotation
Aufgrund der unkontrollierten Entwicklung der künstlichen Baustoffe, die in der Regel keiner Gesundheitsverträglichkeitsprüfung unterzogen werden, entstehen immer mehr sogenannte "Hauskrankheiten". Der Architekt Manfred Fritsch berichtet von Erfahrungen, daß ihm häufig Menschen nach dem Umzug in neue Wohnungen über Unwohlsein und Beschwerden klagten. Die Menschen werden krank, ist der Gründer des privaten Instituts für baubiologische Anwendungen in Fellbach bei Stuttgart überzeugt, weil die künstlichen Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände oft giftige Substanzen enthalten. In einem neuen Haus oder einer renovierten Wohnung können bis zu 70.000 verschiedene chemische Verbindungen auftreten, viele davon sind hochgradig gesundheitsschädlich. Im vorliegenden Handbuch beschreibt Fritsch aber nicht nur diese Gefahrenquellen _ vom Formaldehyd in der Einbauküche über toxische Substanzen in Lösungsmitteln und Klebern bis zu freiwerdenden Mikrofasern in Dämmstoffen _, sondern zugleich natürliche Baustoffe. Meist sind dies jene Materialien, die auch in vorindustrieller Zeit verwendet wurden: Tonziegel, Holz, Natursteine. Man erfährt aber auch über das richtige Maß der Wärmedämmung (es kann auch zuviel gedämmt werden!), die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Heizsysteme, die richtige Wahl des Bauplatzes, die Auswahl an ökologischen Anforderungen Rechnung tragenden Fenstern, Dachziegeln, Estrichen u. a. m. Beschrieben werden nicht nur die Vor- und Nachteile einzelner Materialien, Substanzen und Einrichtungsgegenstände, sondern immer auch auf deren "ökologischer Rucksack" (Energie- und Ressourcenverbrauch) Dabei fällt interessanterweise die Bewertung der Energiesparlampe aufgrund des Quecksilbergehalts nicht am besten aus.