Der Mönch in mir
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Der Mönch in mir
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| Untertitel |
Erfahrungen eines Athos-Pilgers für unser Leben
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978-3-222-13204-9
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Hanns Sauter; Die Botschaft des hl. Berges an die Menschen. (PR) Seit vielen Jahren besucht Heinz Nußbaumer die Mönchsrepublik Athos. Er findet im Leben und in der Geistigkeit der Mönche einen einzigartigen Schatz an Lebenserfahrung, der eine Gegenwelt zu den kurzlebigen Idealen und Prioritäten von heute darstellt, nach der viele suchen. In kurzen Abschnitten und in klarer, einfacher Sprache ermuntert er zu dieser Suche nach bleibenden Werten, und zeigt auf, was er mit Hilfe der Mönche gefunden hat: die Harmonie von Tun und Sein, ein Leben, das durch eine Mitte geprägt ist, einen heilsamen Gegenpol zu Hetze und oberflächlichem Zeitvertreib, eine innere Ruhe, das Gefühl für den rechten Augenblick und den Blick nach vorne. Am Athos ist diese Welt in ungewöhnlicher Dichte zu spüren. Prinzipiell sind alle Klöster solche Orte, an denen das eigene Leben durch den "Geist der Mönche" auf seine Prioritäten hin begefragt wird und an denen man Inspiration und Orientierung findet. Für alle Leserinnen und Leser, die "den Mönch" in sich suchen, die Sehnsucht nach Tiefe und Fülle verspüren und erste Schritte in diese Richtung gehen möchten. Außergewöhnlich schöne Athos-Fotos und eine kurze Darstellung der Geschichte des Athos ergänzen diesen empfehlenswerten Band, der allen Bibliotheken nachdrücklich empfohlen werden kann. ---- Quelle: Theologisch-Praktische Quartalschrift (http://www.ktu-linz.ac.at/ThPQ/); Autor: 3/2007 Bernhard Kagerer; Mit seinem hier gerne besprochenen Buch "Der Mönch in mir", hat der Autor, Journalist und Herausgeber der Wochenzeitung "Die Furche", bekannt aus Hörfunk und Fernsehen, unerwartet einen Bestseller verfasst (Übersetzungen ins Italienische, Slowenische und Griechische mit einem Vorwort von Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel, dem Oberhaupt der orthodoxen Kirche, sind in Vorbereitung).Es ist ein Buch, das in eine Welt in der Welt hineinbegleitet, herausführt aus einem uns allzu gewohnt gewordenen Alltag, dessen Taktgeber Bilanzen, Handy und die immer schneller werdenden Prozessoren der Computer sind. Kein Buch für Menschen, die sich am Erfolg messen, für Siegertypen - ein Buch für Menschen, die auf der Suche nach einem glückenden und sinn-vollen Leben sind, die je eigentlicher aus ihrer Mitte Mensch zu sein verlangen. Den Leserinnen und Lesern möchte der Autor durch das Erzählen von den Lebenserfahrungen der Mönche auf dem Berg Athos einen (von vielen [Anm. d. Rezensenten]) möglichen "krisensicheren Haltegriff" (10), der über alle Vorläufigkeit, Bruchstückhaftigkeit und Unvollkommenheit hinausweist, aus der eigenen wert-voll er-lebten Erfahrung an die Hand geben. "Nicht Weltflucht ist das Ziel, sondern eine neue Nachdenklichkeit" (11). So spannt Nußbaumer seine Meditationen - ja, es sind Meditationen - über dem weiten Bogen existenzieller Fragen des Menschseins aus: der inneren Ruhe, dem rechten Augenblick, der Kraft aus der Stille, dem wahrhaftigen Gespräch, dem Gleichmaß, der (geregelten) Ordnung des Tages, dem Gebet, der Gemeinschaft, der Demut, eigentlicher (Herzens-)Weisheit, dem Bösen, dem Tod, der Freude und dem Glück (Erlösung und Auferstehung). Es ist ein Weg hin auf Ostern. "Der Tod als Sieger? Aber nein, sagen die Mönche, viel zu viel Ehre für den Tod. Denn: Christos anesti - Gott ist wahrhaft auferstanden. Nicht der Leidende, sondern der Auferstandene steht im Zentrum der Orthodoxie. Nicht der Karfreitag, sondern der Ostersonntag. Mehr noch: Die Ikonen der Ostkirche zeigen die Auferstehung Jesu mit einer grandiosen Geste: Aus dem Reich des Todes nimmt er alle Verstorbenen an die Hand, um sie mit hinauf ins Licht zu führen." (97f.). Der Weg zur eigen(tlich)en Mitte ist der Weg nach Hause! Begleitet werden die einzelnen Betrachtungen von außergewöhnlich schönen Fotos des Verfassers mit Eindrücken vom Athos, die den "Garten der Muttergottes" gleichsam nicht nur im geschriebenen Wort, sondern ebenso in seiner einzigartigen Natur, in seinen Düften, in seinen Geräuschen, in den An-, Ein- und Ausblicken, in seiner Herrlichkeit erleben lassen. Im Anschluss an die Betrachtungen folgt ein kleines Kapitel zur Geschichte und Bedeutung des Athos, wenngleich der Autor bereits im ersten Satz seines Vorworts kritisch darauf hinweist: "Dies ist kein Athos-Führer"! (10). Und das ist gut so, denn dies ginge an der Intention dieses Buches gänzlich vorüber. Nußbaumer verlangt deshalb folgerichtig nicht, auf den Athos zu pilgern - wie er selbst dies immer wieder tut -, sondern den Mönch in sich zu entdecken, offen zu sein, um "von den Geschenken der Stille und des Schweigens, des Loslassens und des leichten Gepäcks', des Staunens, der Dankbarkeit und Freude " (104) zu kosten. "Und jedenfalls zu versuchen, das Spiel der Welt' nicht unbesehen mitzumachen" (ebd.). - Worte des Danks sowie wertvolle Literaturhinweise beschließen dieses Buch. Ein Letztes noch: Nicht nur geistlich-geistig ist das Büchlein von Heinz Nußbaumer eine Bereicherung, auch - und es ist dem Rezensenten Bedürfnis, gesondert darauf aufmerksam zu machen - die satzgestalterische und grafische Ausführung mit dem schönen Einband, der gerade durch ihre Schlichtheit (Einfachheit) und Ausgewogenheit auffallenden Seitengestaltung, dem Lesebändchen und den bereits erwähnten herrlichen Fotos empfiehlt diese Kostbarkeit!
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Öffentliche Bücherei Wieselburg |
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