Die Schatzgräber

Bezeichnung Wert
Titel
Die Schatzgräber
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Hans Werner Kettenbach
Medienart
Person
Verlag
Ort
Zürich
Jahr
Umfang
531 S.
ISBN10
3-257-06176-5
Annotation
Die Suche nach dem vergrabenen Schatz bringt Erfolg, wenn auch anders als erwartet. (DR) Das Schicksal hat Maria bisher nicht unbedingt verwöhnt. Nach dem Tod ihres Mannes ist sie oft einsam, kleinere Affären erweisen sich immer wieder als Enttäuschung, die Tochter lebt mit Mann und Enkelkind in etwas chaotischen, vor allem finanziell prekären Verhältnissen. Auch Onkel Leo bereitet ihr Sorgen, weil er sie über seine schlechte gesundheitliche wie materielle Lage zu täuschen scheint. Glücklicherweise ist sie mit einem robusten und optimistischen Naturell der Marke "Nur nicht unterkriegen lassen" gepanzert, darin bestärkt auch durch das Vorbild ihres Onkels, der als Journalist viel gesehen, viel erlebt und viele weise Erkenntnisse gesammelt hat, welche er in Form von Anekdoten von Zeit zu Zeit wieder in Umlauf bringt. Geradezu zu einem Mythos ist jene Geschichte geworden, wonach Vorfahren Leos und Marias im Jahre 1928 einen Bankraub begangen und die Goldbarren unter einem Pflaumenbaum auf einem Berghang über dem Rhein vergraben hätten. Leider ist besagter Obstgarten schon lange nicht mehr im Besitz der Familie und auf dem Hang steht eine Wohnsiedlung. Wie sich also dem Pflaumenbaum, falls es ihn überhaupt noch gibt, mit Schaufel und Spaten zu Grabungszwecken nähern? Es ist schon einzigartig, wie Kettenbach diese schräge Geschichte aus dem Blickwinkel der tapfer-grimmig-charmant-raffinierten Vierzigerin erzählt, breit, mit ironischer Distanz und dabei ein treffendes Bild der deutschen Verhältnisse zeichnend. Er schafft es, langatmig und kurzweilig in einem zu schreiben. Die Empfehlung lautet: Zeit nehmen, gelassen bleiben, schmunzeln und genießen!

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