Wilde Mutter, ferner Vater

Bezeichnung Wert
Titel
Wilde Mutter, ferner Vater
Verfasserangabe
Jutta Voigt
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
256 Seiten
ISBN10
3-351-03799-6
ISBN13
978-3-351-03799-4
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Wilde Mutter, ferner Vater / von Jutta Voigt Jutta Voigt erzählt die Geschichte ihrer Familie zwischen Diktatur und Boheme, Vergebung und Vergessen Margit, die wilde Mutter, war achtzehn, als sie den blonden, hoch gewachsenen Willi traf. Drei Wochen nach Judys Geburt überfiel Hitler die Sowjetunion, und das Kind sah den fernen Vater erst wieder, als es sieben Jahre alt war. Die hoffnungsvollen fünfziger Jahre enden im tiefen Fall: Willi erliegt dem Alkohol, weil er den Krieg und was er tat, vergessen muss. Judy schafft als Einzige in der Familie den Aufstieg: Sie trifft Henri, den genialen Regisseur und Brecht-Schüler, und wird eine erfolgreiche Feuilletonistin. Aufbruch und Scheitern der Nachkriegszeit wiederholen sich in der zweiten historischen Zäsur, die Judy erlebt: der Wende. In Jutta Voigts neuem Buch sehnt sich die Vergangenheit nach der Gegenwart. Sie will nicht begraben sein, sondern wird zum bizarren Muster, vor dem wir uns erkennen. »Berührend, verstörend und unfassbar gut erzählt.« MARION BRASCH