Kraft
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Kraft
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Jonas Lüscher
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
2. Aufl.
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
235 S.
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| ISBN13 |
978-3-406-70531-1
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Uschi Pirker; Literarischer Essay über die Verletzlichkeit eines Wissenschaftlers. (DR) Richard Kraft ist anerkannter Rhetorikprofessor an der Universität Tübingen und in zweiter Ehe verheiratet. Sowohl aus der ersten Ehe als auch aus der bestehenden zweiten hat er Kinder, die für ihn nicht mehr sind als ein Budgetposten. Kraft empfindet für seine Frau Heike nur mehr Verachtung und sucht schon seit längerem einen Ausweg aus dieser Ehe, die er abfällig "Experiment" nennt. Plötzlich tut sich für ihn eine Möglichkeit auf, die notwendigen finanziellen Mittel zu beschaffen, um seine Familie mit "gutem Gewissen" verlassen zu können. Sein Freund István, der inzwischen Professor an der Standford University ist, lädt ihn ein, an einem wissenschaftlichen Wettbewerb teilzunehmen, bei dem dem Gewinner eine Prämie von einer Million Dollar winkt. Der Einsatz dafür ist ein exakt 18-minütiger Vortrag zu dem Thema, weshalb alles, was ist, gut ist, und wie man es dennoch verbessern kann. Kraft kann Heike abringen, dass er für zwei Wochen nach Stanford reisen kann, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Während der darauf folgenden zwei Wochen in Stanford lebt Kraft in einem Hin und Her aus (Selbst-)Reflexionen, Erinnerungen und einer sich in ihm ausbreitenden Verachtung seinen Mitmenschen gegenüber. Dennoch bereitet er sich auf den Wettbewerb vor, dessen Ausgang für ihn so bedeutsam ist. Der Roman - oder besser Essay - ist sehr vielschichtig geschrieben. Ort und Zeit der Handlung wechseln. Dazwischen gibt es immer wieder längere politische und philosophische Exkurse, die die LeserInnen ein wenig aus dem Tritt bringen können. Lüschers Hinweis in der Danksagung, dass das Buch auch als Entschädigung für seine nicht fertiggestellte Dissertation aus dem Bereich der Philosophie zu verstehen ist, erklärt den besonderen Sprachduktus. Ein interessanter, aber nicht einfach zu lesender Roman, über dem eine gewisse Schwere liegt. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Markus Fritz; Richard Kraft ist Rhetorikprofessor in Tübingen. Er ist unglücklich verheiratet mit Heike, die er schon beim ersten Date geschwängert hat. Die beiden Zwillinge sind 14 Jahre alt, sie stecken mitten in der Pubertät und sie sind Kraft ziemlich fremd. Sein alter Freund István, Ivan genannt, teilt ihm mit, dass ein Internet-Magnat aus dem Silicon Valley einen Preis von einer Million Dollar ausgelobt hat: in einem 18-minütigem Vortrag sollen die Teilnehmer ergründen, weshalb alles was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern können, in Anlehnung an Leibniz' Theodizee-Frage: wir leben in der besten aller möglichen Welten. Das Geld könnte seine Sorgen beseitigen und er könnte sich aus seiner Ehe freikaufen. Er reist für vier Wochen in die USA und kommt in Stanford bei seinem alten Freund Ivan unter. Heike sagt zum Abschied, er solle hingefahren, den Preis gewinnen, damit sie alle wieder frei sind. In Rückblenden wird erzählt, wie sich Kraft und Ivan in Berlin kennengelernt gelernt haben. Kraft war in den 80er Jahren entgegen dem Zeitgeist ein glühender Anhänger von Thatcher und Reagan. Später tritt er der Parteijugend der FDP bei. Mit Hilfe der Partei hat er dann Karriere gemacht. Doch Mitte 50 steckt er in einer Krise, sowohl in einer persönlichen, als auch intellektuellen und finanziellen Krise. Ob es ihm gelingt, das Preisgeld zu gewinnen und damit seine Sorgen los zu werden, soll nicht verraten werden. Kraft ist nicht besonders sympathisch, er ist ein Opportunist und zeigt sich wenig einfühlsam. Dennoch liest man den Roman mit großem Vergnügen: Lüscher erzählt detailreich und humorvoll. Ein intellektuelles Vergnügen für anspruchsvolle Leser/innen. |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Pfarrbibliothek St. Johann am Walde |
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