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Die Harpyie

Bezeichnung Wert
Titel
Die Harpyie
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Megan Hunter. Aus dem Engl. von Ebba D. Drolshagen
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
229 S.
ISBN13
978-3-406-76663-3
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); <br/>Autor: Fritz Popp; <br/>Eine Frau bestraft ihren untreuen Ehemann mit dessen Einverständnis. (DR)<br/>Dass ein mythologisches Wesen aus dem Bereich des Unheimlichen und Bösen im Titel firmiert, verheißt nichts Gutes. Und so ist klar, dass die Abmachung, die Lucy und ihr Mann Jake treffen, nachdem bekannt wird, dass er sie betrügt, eine gefährliche Eskalation eröffnet. Lucy darf nämlich im Gegenzug Jake dreimal dafür bestrafen. Damit soll die Ehe gerettet werden. Aber in Lucy, der Ehefrau und Mutter, die ihre Karriere für Mann, Kinder und Haus zurückgestellt hat, schlummert ein gefährliches Wesen, das nicht nur die Demütigung durch ihren Mann rächen will. Die Verletzungen gehen viel tiefer. Jake muss auch für anderes büßen. Nicht nur für den Ehebruch, auch nicht für den Verzicht Lucys auf eine eigene wissenschaftliche Laufbahn; es steckt viel mehr dahinter, es geht um Tiefen, deren Lucy sich auch nicht ganz bewusst ist. Tief ins Fleisch gehen auch ihre Sanktionen.<br/>Der Inhalt dieses nicht sehr umfangreichen Romans ist spannend, genauso mitreißend ist die sprachliche Gestaltung. Die Autorin entwirft ein genaues Psychogramm: anschaulich, bildreich und konkret. Lesegenuss für versierte LeserInnen.
Übersetzung
Aus dem Englischen von Ebba D. Drolshagen
Altersbeschränkung
0