Flieh, bevor der Morgen graut
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Flieh, bevor der Morgen graut
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| Untertitel |
die Geschichte einer iranischen Frau
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| Verfasserangabe |
Ansary, Maryam
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Bergisch Gladbach
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| Jahr | |
| Umfang |
317 S.
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| ISBN10 |
3-431-03070-X
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| ISBN13 |
978-3-431-03070-9
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| Schlagwort | |
| Annotation |
In unserer heutigen Zeit, in Hinblick auf den aktuellen Irak-Konflikt, die ungelösten Probleme mit dem internationalen Terrorismus und dem überall herrschenden Hass zwischen den verschiedenen Religionen ist das vorliegende Buch ein aufrüttelnder Bericht einer Flucht vor religiösem Fanatismus und einem politischen totalitären Regime. Die 1959 in Teheran geborene Iranerin Maryam Ansary erzählt in dieser authentischen Geschichte ihre Flucht vor dem Hisbollah-Regime im Jahre 1983 nach Europa. Heute lebt die ehemalige politische Aktivistin in Deutschland. Das aus gut-bürgerlichem Hause stammende Mädchen wird Anhängerin der oppositionellen Widerstandsgruppe Fedayi, heiratet deren Anführer Ebi und muss nach Bildung des islamischen Gottesstaates in die Berge von Kurdistan an die irakische Grenze fliehen. In nüchternen Bildern beschreibt die Erzählerin die primitiven und schwierigen Lebensumstände der Gruppe, die ständige Bedrohung durch das iranische und das irakische Militär, aber auch die immer stärker zu Tage tretenden inneren Auseinandersetzungen und persönlichen Konflikte innerhalb der Gruppe der Widerstandkämpfer. Als die Situation letztendlich eskaliert, erscheint die Flucht nach Europa, nach Deutschland, der einzig rettende Ausweg. Maryam Ansary gelingt es in diesem autobiographischen Tatsachenbericht auf sehr eindrucksvolle und spannende Weise diese für sie und die iranische Geschichte prägende Zeit zu schildern. Die Sprache und der Erzählstil der Iranerin, die heute als Journalistin in Hannover lebt, sind prägnant, nüchtern und eher einfach: Sie berühren gerade durch diese Schlichtheit und betonen die Authentizität der Erzählung. Mit diesem Buch versucht Ansary auch gegen die westlichen Klischees von religiösem Fanatismus und gegen die allgemeine Verurteilung des Islams anzukämpfen und die Leser auf die Problematik des iranischen Volkes hinzuweisen und sie aus ihrer westlichen Egozentrik ein wenig aufzurütteln. *LitFo* Barbara Tumfart
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: onlineRezensionen (ÖBW)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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