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Das schönste aller Leben

Bezeichnung Wert
Titel
Das schönste aller Leben
Untertitel
Roman
Medienart
Person
Verlag
Jahr
ISBN13
978-3-446-28451-7
Annotation
Schönheit und Schrecken: eine Familiengeschichte Banater Deutscher. (DR) Berührend erzählt die in Rumänien als Nachfahrin der »Donauschwaben« geborene Betty Boras aus wechselnden Perspektiven die Geschichte einer Familie, die heute in Deutschland lebt und ihre Wurzeln im Westen Rumäniens hat. Neben der gemeinsamen Herkunft und Sprache verbindet die Frauen unterschiedlicher Generationen vor allem ihre Schönheit und die Bedeutung, die sie dieser beimessen. In zwei Stimmen wird von Viola erzählt: Sie kommt als Kind nach dem Sturz Ceausescus mit ihren Eltern nach Deutschland, auf der Suche nach einem besseren Leben. Als Erwachsene kämpft sie damit, die Schuld zu überwinden, die sie sich an den Narben ihrer Tochter zuschreibt. Während Viola sich entwurzelt und fremd fühlt und sich oft als gescheitert erlebt, ist sie mit ihrem Studienabschluss, ihren deutschen Freundinnen und ihrem erfolgreichen Ehemann der Stolz ihrer Eltern. Emotional fühlt sich die Ich-Erzählerin ihrer Großmutter besonders verbunden: Diese lebt zwar neben ihrer Tochter, trägt die Banater Tradition in Deutschland aber konsequent weiter und pflegt auch eine starke Bindung zu ihrer Urenkelin. Eine weitere Stimme gehört Theresia, die zur Zeit Maria Theresias wegen ihres liederlichen Lebensstils von ihrer Heimat unweit von Wien ins Banat verschleppt wird, um dort in einem Arbeitslager zu dienen. Theresias Schönheit ist zugleich ihr Verhängnis und ihre Rettung. Damit spannt Boras den Bogen von den Wurzeln dieser Familie – basierend auf bewegenden Frauenschicksalen – bis in die Gegenwart. Bemerkenswert sind auch die kurzen Kapitel, in denen die Banater Erde selbst zu Wort kommt. Ein kluger, lesenswerter Roman! 751 bn.bibliotheksnachrichten / Sandra Brugger 753 Schönheit und Schrecken: eine Familiengeschichte Banater Deutscher. (DR) Berührend erzählt die in Rumänien als Nachfahrin von »Donauschwaben« geborene Betty Boras aus wechselnden Perspektiven die Geschichte einer Familie, die heute in Deutschland beheimatet, ihre Wurzeln im Westen Rumäniens hat. Neben der gemeinsamen Herkunft und Sprache verbindet die Frauen unterschiedlicher Generation vor allem ihre Schönheit und die Bedeutung, die sie dieser beimessen. In zwei Stimmen wird von Viola erzählt, die mit ihren Eltern nach dem Sturz Ceausescus als Kind nach Deutschland kommt, auf der Suche nach einem besseren Leben, und als erwachsene Frau damit kämpft, die Schuld, die sie sich an den Narben ihrer Tochter zuschreibt, zu überwinden. Während Vio sich entwurzelt und fremd fühlt, sich als ständig scheiternd erlebt, ist sie mit ihrem Studienabschluss, ihren deutschen Freundinnen und ihrem erfolgreichen Ehemann der Stolz ihrer Eltern. Emotional fühlt sich die Ich-Erzählerin ihrer Großmutter näher, die zwar neben ihrer Mutter lebt, die banater Tradition in Deutschland aber konsequent aufrecht erzählt und auch eine starke Bindung zu ihrer Urenkelin hat. Eine weitere Stimme gehört Theresia, die zur Zeit Maria Theresias wegen ihres liederlichen Lebensstils von ihrer Heimat unweit von Wien ins Banat verschleppt wird, um dort in einem Arbeitslager zu dienen. Theresias Schönheit ist gleichermaßen ihr Verhängnis und ihre Rettung. Damit spannt Boras den Bogen von den Wurzeln dieser Familie, basierend auf bewegenden Frauenschicksalen, bis in die Gegenwart. Bemerkenswert sind auch die kurzen Kapitel, in denen die Banater Erde zu Wort kommt. Ein kluger, lesenswerter Roman! 754 bn.bibliotheksnachrichten / Sandra Brugger