Öffentliche Bibliothek Trautmannsdorf an der Leitha

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Sie nannten sie Wolfskinder

Bezeichnung Wert
Titel
Sie nannten sie Wolfskinder
Verfasserangabe
Linde von Keyserlingk
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Freiburg i.Br. [u.a.]
Jahr
Umfang
272 S.
ISBN13
978-3-451-70859-6
Annotation
Annotation: Packender Jugendroman um vertriebene, von ihren Eltern getrennte Jugendliche nach ende des 2. Weltkriegs. Rezension: Offiziell war der Zweite Weltkrieg in Europa 1945 zu Ende - doch das Leiden der Zivilbevölkerung ging weiter. Unzählige Menschen waren auf der Flucht, besonders prekär war die Situation von Kindern, die in den Wirren dieser Zeit von ihren Familien getrennt wurden und auf sich allein gestellt ums Überleben kämpften. Laut Schätzungen von HistorikerInnen handelte es sich in den Gebieten von Ostpreußen und Litauen um 10.000 bis 25.000 solcher Kinder. Von einigen dieser so genannten "Wolfskinder" wird in diesem Buch erzählt: Im Mittelpunkt stehen zunächst Ambromow und Ismael, sie sind abgebrüht, hart durch die Grausamkeiten, die sie schon miterlebt haben, sie haben gelernt, niemandem zu vertrauen und niemanden an sich heranzulassen. Doch als sich ihnen zwei kleine Mädchen anschließen wollen, können sie nicht nein sagen. Nach und nach kommen noch einige Kinder dazu, bis schließlich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe miteinander unterwegs ist. Die Stärken und Kompetenzen der Einzelnen machen es leichter durchzukommen, doch Konflikte und Meinungsverschiedenheiten bringen sie auch in große Gefahr. Gespannt wie bei der Lektüre eines Krimis verfolgt man als Leser/in das Schicksal der Kinder. Der Roman beruht auf den Erzählungen ehemaliger "Wolfskinder", mit denen die Autorin in ihrer Praxis als Therapeutin gearbeitet hat - aus diesem realen Hintergrund gewinnt der fiktionale Text wohl auch seine mitreißende Authentizität. *ag* Kathrin Wexberg
Altersbeschränkung
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