Provinzbibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol - Innsbruck

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Warum Luther die Reformation versemmelt hat

Bezeichnung Wert
Titel
Warum Luther die Reformation versemmelt hat
Untertitel
eine Streitschrift
Verfasserangabe
Friedrich Christian Delius
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Originalausgabe, 2. Auflage
Verlag
Ort
Reinbek bei Hamburg
Jahr
Umfang
62 Seiten
ISBN10
3-499-61054-X
ISBN13
978-3-499-61054-7
Schlagwort
Annotation
Luthers größter Irrtum – Friedrich Christian Delius über die unvollendete Reformation und ein verhängnisvolles Dogma. Fünfhundert Jahre nach dem Thesenanschlag fordert Delius den Reformator zum Zwiegespräch und trinkt ein paar Biere mit ihm. Er stellt ihm eine unerhörte Frage: Warum nur hat Luther die Erbsünde, diesen morschen Grundpfeiler des Christentums, unangetastet gelassen? Wohin hätte die Reformation geführt, wäre Luther nicht blind seinem Lehrmeister Augustinus gefolgt, der die Heilige Schrift falsch übersetzte und die frohe Botschaft in eine drohende verwandelte? Mit Witz und Verve geht Delius der Sache nach – und rührt damit an ein Tabu. „Die Kombination von kneipentauglichem Titel und gelehrter Gattungsbezeichnung verspricht die Verhandlung eines komplexen Themas mit den Mitteln gewitzter Rhetorik. Der protestantisch gebildete Agnostiker F.C. Delius holt Luther buchstäblich vom Sockel, um mit ihm, genauer: zu ihm, auf Augenhöhe, über den Kardinalfehler der Reformation zu sprechen – die Fortschreibung der Erbsünde... Die kleine Streitschrift endet mit dem gar nicht so unernst gemeinten Appell, die Erbsünde wegzureformieren, auch wenn der Autor Zweifel hat, ob Luthers Nachfolger den Mut dazu aufbringen. Mit Genuss und Gewinn zu lesen ist das Stück Populärphilologie allemal“ (literaturkritik.de)
EAN
9783499610547