Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann
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| Untertitel |
ein autistischer Junge erklärt seine Welt
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| Verfasserangabe |
Naoki Higashida. Aus dem Engl. von Christel Dormagen
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| Person | |
| Auflage |
Dt. Erstausg.
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| Verlag | |
| Ort |
Reinbek
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| Umfang |
158 S.
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| ISBN13 |
978-3-499-62873-3
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Uschi Pirker; #Ein autistischer Junge lässt uns in seine Welt blicken. (BO)#Der damals 13-jährige Japaner Naoki Higashida veröffentlichte 2005 eine Sammlung von Fragen und Antworten zu seiner Krankheit Autismus. Da ihm das Sprechen nicht möglich ist, schreibt er seine Texte mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms. Dieser Text wurde von einer ebenfalls betroffenen Angehörigen ins Englische übersetzt und erlangte dadurch größere Verbreitung. Das vorliegende schmale Buch schildert eindrucksvoll das ständige Missverhältnis, das zwischen der Gabe autistischer Menschen und der Art, wie sie mit der Außenwelt "kommunizieren", liegt. Während in Autisten ein überdurchschnittliches Maß an Intelligenz schlummern kann, sind sie durch ihre Krankheit wie in einem fremdgesteuerten Anzug gezwungen, Dinge zu sagen oder zu tun, die sie eigentlich nicht machen möchten. Es kann sein, dass Autisten aus für Außenstehende unverständlichen Gründen zu schreien oder zu toben beginnen. Vielleicht sind sie auch völlig verstummt und können nur mittels technischer Hilfsmittel kommunizieren.#Higashida verdeutlicht alle Probleme, die diese Krankheit mit sich bringt. Das Buch kann Angehörigen und auch allen anderen ein Fenster in die Welt autistischer Menschen öffnen. So aufschlussreich die Ausführungen des 13-Jährigen sind, so groß ist doch die Gefahr, dass durch den Umweg des Computerprogrammes sowie durch die Übersetzung und Deutung weiterer Außenstehender der Text nicht mehr ganz dem entspricht, wie er von Higashida gedacht war. Es fällt schwer zu glauben, dass ein 13-jähriger schwer beeinträchtigter Junge mit einer solch erwachsenen Sicht auf seine eigene Krankheit blicken kann. Andererseits lässt sich auch das Gegenteil kaum beweisen. Das Buch sollte in einer Bibliothek vorhanden sein, allerdings sollte es unter der Rubrik Ratgeber und nicht im Bereich Medizin stehen.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche und Schulbücherei der MS St. Jakob in Defereggen |
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