Fortschrittsgeschichten
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Fortschrittsgeschichten
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| Untertitel |
Für einen guten Umgang mit Technik
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| Verfasserangabe |
Marcel Hänggi
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt/M.
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| Jahr | |
| Umfang |
303 S.
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| ISBN10 |
3-596-03220-2
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| ISBN13 |
978-3-596-03220-4
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Um klassische Technikinnovationen geht es in dem in der Reihe Forum für Verantwortung erschienenen Band Fortschrittsgeschichten des Wissenschaftspublizisten Marcel Hänggi. Doch anders als die üblichen Erzählungen, die sozialen Wandel aufgrund technologischer Erfindungen beschreiben, zeigt der Autor auf, wie Technikinnovationen, ihre Verbreitung bzw. auch Vereitelung von politischen, sozialen und kulturellen Faktoren beeinflusst werden. Und er verweist darauf, dass entgegen landläufiger Meinung bei technischen Erfindungen beileibe nicht immer der Wunsch nach Fortschritt Pate gestanden hat. So sei es nicht die Absicht Johannes Gutenbergs gewesen, billigere Bücher zu machen, um mehr Menschen den Genuss des Lesens zu ermöglichen, sondern schönere Editionen, die einem auserlesenen Zirkel vorbehalten bleiben sollten. Erst andere wie Martin Luther hätten den Buchdruck für ihre Ziele, etwa der rascheren Verbreitung von reformerischen Inhalten, verwendet. Und die Dampfmaschine sei ursprünglich erfunden worden, um in den Barockgärten der feudalen Herrscher des 18. Jahrhunderts noch imposantere Wasserspiele zu kreieren. Erst später sei diese für industrielle Zwecke, das Abpumpen des Wassers aus Kohlegruben, verwendet worden. An der Dampfmaschine macht Hänggi auch deutlich, dass neue Erfindungen selten alte ersetzen, vielmehr würden sich diese addieren oder gar gegenseitig hochschaukeln. Die Dampfmaschine habe dazu geführt, dass der Energieverbrauch dramatisch anstieg. In grundsätzlicher Perspektive: Die Moderne verbraucht mehr Stein als die Steinzeit, mehr Eisen als die Eisenzeit, mehr Kohle als das ´Kohlezeitalter´ (S. 66), so Hänggi. Es gäbe daher keinen Grund anzunehmen, dass die aktuelle Förderung erneuerbarer Energie den Verbrauch nicht erneuerbarer Energien verdrängen würde, solange diese nicht aktiv zurückgebunden werden (ebd.).
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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