Gemeindebücherei Gratwein-Straßengel (Libresso)
Kontakt und ÖffnungszeitenBemühungspflicht
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Bemühungspflicht
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Sandra Weihs
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
1. Auflage
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| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt
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| Jahr | |
| Umfang |
247 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-627-00333-3
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| Schlagwort |
Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945
Fiktionale Darstellung Roman Vorurteile Österreich
Humor
Geld Jobsuche Gesellschaft Armut Gesellschaftskritik Scham Soziales Wirtschaftskrise Arbeitslosigkeit Sozialsystem Ironie Würde Sandra Weihs Weihs Sozialhilfe Behörde Beamte Bewerbungspflicht Probearbeitstermine Sozialkritik Vater-Sohn-Beziehungen eigenes Haus Existenzkampf Systemversagen Bürokratie arbeitslos Bürgergeld Sozialversicherung Jobcenter Leistungsmissbrauch Sozialleistung Leistungsbetrug Bundesagentur für Arbeit Sozialreform |
| Annotation |
Sandra Weihs' »Bemühungspflicht« folgt mit messerscharfer Beobachtungsgabe und treffsicherem Humor einem Mann, der sich verzweifelt gegen die Demütigungen des Sozialsystems wehrt.
An der Supermarktkasse stellt Manfred Gruber fest: Die Behörde hat die Sozialhilfe nicht überwiesen. Dass die Kartenzahlung erneut abgewiesen wird, treibt ihm vor Scham die Röte ins Gesicht. Es ist ein kalter und regnerischer Tag, ohne Geld muss er den weiten Weg entlang der österreichischen Bundesstraße zu Fuß auf sich nehmen, um die Beamten zur Rede zu stellen. Er hat alle Auflagen erfüllt, alle aussichtslosen Bewerbungen verschickt, die unsäglichen Bewerbungstrainings und unbezahlten Probearbeitstermine absolviert, er ist seiner Bemühungspflicht verdammt noch mal nachgekommen! Die können ihm gar nichts doch er irrt sich. Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit: Sandra Weihs blickt dorthin, wo die Gesellschaft als Erstes wegschaut. Auf empathische Weise beschreibt die Autorin den verzweifelten Kampf eines im Sozialsystem Alleingelassenen. Ihre messerscharfen gesellschaftlichen Betrachtungen, der treffsichere Humor, hinter dem immer wieder eine Bernhardsche Ironie hervorblitzt, lassen einen nicht los ein Roman, der mit Vorurteilen aufräumt und der seinem Protagonisten das zurückgibt, wonach ihm am meisten verlangt: die Würde. »Ein Text wie eine Maschine. Atemlos zu lesen. Mit eisernem Mut. Grandios und bitter.« Andreas Maier » Bemühungspflicht zeugt nicht nur vom literarischen Können, das die österreichische Autorin mit ihrem dritten Roman unter Beweis stellt. Weihs schöpft gleichermaßen mit vollen Händen aus ihrem Erfahrungsschatz als praktisch tätige Sozialarbeiterin. Ein großes Glück für die Literatur.« Judith Solty, der Freitag »Ein Roman, der sehr grundsätzlich ökonomische Themen aufnimmt und in gesellschaftliche Bereiche blendet, die in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur selten in dieser Form, Wucht und Dringlichkeit aufgenommen werden.« Stefan Gmünder, STANDARD |
| Altersbeschränkung |
0
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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