Erst der Verein, dann die Partei

Bezeichnung Wert
Titel
Erst der Verein, dann die Partei
Untertitel
der steirische Fußball und seine Traditionsklubs im Nationalsozialismus
Verfasserangabe
Walter M. Iber ; unter Mitarbeit von Harald Knoll
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Band 29
Band 9
Verlag
Ort
Graz
Umfang
337 Seiten
ISBN13
978-3-7011-0301-0
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Erst der Verein, dann die Partei : Der steirische Fußball und seine Traditionsklubs im Nationalsozialismus / von Walter M. Iber Am Vorabend des „Anschlusses“ an Hitlerdeutschland war der steirische Fußball hinter jenem in Wien die zweite Kraft in Österreich. Als Zentren des runden Leders hatten sich Graz und die obersteirische Industrieregion herauskristallisiert. Der Fußball in der Steiermark brachte Stars und Idole hervor. Tausende Zuschauer pilgerten zu den Spitzenspielen und säumten die steirischen Fußballplätze. Das Jahr 1938 bedeutete auch für den Fußball eine gravierende Zäsur. Er spielte in den Überlegungen der Nationalsozialisten eine nicht unwesentliche Rolle. Die Ziele des NS-Regimes: die Nutzung des Massenspektakels Fußball als Propagandabühne und die Gleichschaltung des Vereinswesens. Die Reaktionen von Klubs, Funktionären und Spielern waren ambivalent. Ihr Verhalten variierte zwischen Opportunismus und Resistenz. Eine vollständige Durchdringung des steirischen Fußballs gelang den Machthabern letztlich nicht. Das Buch nimmt den Steirischen Fußballverband und seine namhaftesten Traditionsklubs in den Fokus, darunter Sturm Graz, den GAK, Kapfenberg und Donawitz. Im Blickfeld steht auch das Schicksal des jüdischen Vereins Hakoah Graz.
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