Walküre
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Walküre
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Daniel Zipfel
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
246 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-7011-8395-1
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| Fußnote |
06/2026
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Maria Schmuckermair; #Im Krieg gilt Menschlichkeit als Schwäche und darf deswegen nicht gezeigt werden. (DR)#Der zeitliche Rahmen des Romans ist der Sommer 2015, das Jahr, in dem eine Flüchtlingswelle über die Grenzen schwappte und den Staat hilf- und ratlos erscheinen ließ. Der Protagonist und Ich-Erzähler Ben Weiß hat mit mehreren Problemen zu kämpfen. Er hat seine Scheidung von Milena noch nicht bewältigt, er ist nach mehrmonatiger Auszeit wegen eines Burnouts wieder zurück im Beruf (Jurist in einem Verein für Asylrechtsberatung) und er holt seine 89-jährige resolute, eigensinnige und an beginnender Demenz leidende Großmutter aus Deutschland nach Wien in ihr Kritzendorfer Gartenhäuschen. In deren Umzugskarton findet er Unterlagen zum Verhalten seiner Großeltern Paul und Ilse Hennerle während der Nazizeit. Ilse war eine »Walküre«, die als Mitarbeiterin der Gestapo in Stuttgart die nötige Härte für die »Aufräumarbeiten« besessen hat. Paul hingegen war ein Schwächling, der als Leutnant an der Ostfront den Schießbefehl bei einer Massenexekution nicht geben konnte, schreiend davonlief und um Haaresbreite einer standrechtlichen Erschießung wegen »Wehrkraftzersetzung« entging. Diese 70 Jahre alte Geschichte wird parallel zum aktuellen Fall erzählt, der Ben als Asylrechtsberater zu schaffen macht. Ein betagter, gut integrierter syrischer Asylbewerber, den Ben vertritt und der sich auch mit Bens Mutter blendend versteht, steht im Verdacht, ein Kriegsverbrecher zu sein.#Die Komplexität des Flüchtlingsthemas wird realistisch abgebildet. Der Autor kennt aus eigener Anschauung die Problematik äußerst gut. Passagenweise ist der gut lesbare Roman eine schwer verdauliche Kost (vor allem die schmerzhaft akribische Beschreibung der Liquidation von Zivilisten, Frauen und Kindern), die aber als bittere Wahrheit vielen Leser*innen zuzumuten sein sollte.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten; #*bn*
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Öffentliche Bibliothek Viktring |
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