Das kleine Ich-bin-ich

Bezeichnung Wert
Titel
Das kleine Ich-bin-ich
Untertitel
[in 4 Sprachen]
Verfasserangabe
erzählt von Mira Lobe. Gemalt von Susi Weigel. Ins Kroat. übers. von Mate A. Ivandic ...
Medienart
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
[32] Faltbl. : zahlr. Ill. (farb.)
ISBN10
3-7026-5830-0
ISBN13
978-3-7026-5830-4
Fußnote
Text dt., kroat., serb. und türk.
Schlagwort
Annotation
'Das kleine Ich bin ich“ in einer viersprachigen Ausgabe. (JD) An die 40 Titel hatte Mira Lobe im Lauf der 1950er und 1960er Jahre bereits publiziert, darunter so bekannte wie die 'Omama im Apfelbaum“, als 1972 ihr gemeinsam mit Susi Weigel geschaffenes 'Kleines Ich bin ich“ erschien. Ihr Name ist bis heute fest mit diesem Bilderbuch verbunden, das es mittlerweile auf über 30 Auflagen gebracht hat und längst in den Rang eines Kinderbuchklassikers aufgerückt ist. Nun sind es schon mehrere Generationen, die sich die schwerwiegende Frage nach der eigenen Identität und Unverwechselbarkeit gemeinsam mit dem kleinen Stofftier gestellt haben, die Illustrationen von Susi Weigel gehören zu unserem inneren Bildarsenal und die Reime in ihrem prägnanten Erzählrhythmus sind bei vielen mit dem Begriff von Kindheit verschmolzen. Im Februar 2011 erschien 'Das kleine Ich bin ich“ in einer viersprachigen Ausgabe. Die Originalversion ist hierbei über Seitenklappen geschickt um Textversionen auf Kroatisch, Serbisch und Türkisch erweitert. Die verstärkte Herausgabe mehrsprachiger Bilderbücher ist eine positive Entwicklung der letzten Jahre - selten ist das Konzept so schlüssig und stimmig wie hier: Die ewig drängende Frage nach der eigenen Identität und Unverwechselbarkeit, die wir mit dem kleinen Stofftier seit fast 40 Jahren durchleben, rückt gleichermaßen unaufdringlich wie unausweichlich auch in einen interkulturellen Kontext. Die verschiedenen Sprachen korrespondieren mit den verschiedenen Wesen, die das 'kleine Ich-bin-ich“ auf der Suche nach sich selbst befragt. Verschiedenheit und Vielfalt gibt es damit nicht nur im Aussehen, sondern auch in den Sprachwelten, in denen wir leben. Und sobald man erkennt, dass man selber unverwechselbar sein darf, ist das auch gut so. Allen Bibliotheken nachdrücklich empfohlen.
Antolin Antolin