Pepe und Lolo
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| Titel |
Pepe und Lolo
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| Verfasserangabe |
Elisabeth Steinkellner. Michael Roher
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| Ort |
Wien
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[17] Bl.
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978-3-85452-176-1
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Marlene Zöhrer; Annotation: Musik verbindet zwei, die ganz besonders sind und damit in der Gesellschaft immer wieder anecken, finden zueinander. Rezension: Manche Geschichten scheinen in der Luft zu liegen und darauf zu warten, vom Wind davongetragen und erzählt zu werden. Geschichten von einsamen Städtern beispielsweise; Städtern, die Musik lieben und Freunde werden. So wie etwa Herman und Rosie in der Geschichte von Gus Gordon, oder Pepe und Lolo aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher. Deren Erzählung von der fröhlichen, mutigen Lolo und dem schüchternen, verträumten Pepe ist zugleich eine Liebeserklärung an das Anderssein. Denn Lolo und Pepe sind anders, beide fallen auf so positive Weise aus der Norm, werden in Bild und Text so zärtlich dargestellt, dass man nicht anders kann, als sie zu mögen. Lolo mit den paprikaroten Lippen aus dem grauen, ärmlichen Teil der Stadt, die Grün über alles liebt und mit Begeisterung Geige spielt, obwohl sie es eigentlich gar nicht richtig kann. Und Pepe, der das Gegenteil ist von der lebenslustigen Lolo, die sich nicht um die Meinung der anderen kümmert. Er wäre am liebsten durchsichtig. Dann könnte ihn niemand sehen oder verspotten, dort im bunt blühenden Teil der Stadt, wo er daheim ist. Dann könnte er singen und mit Schnecken sprechen und müsste nicht klatschmohnrot anlaufen, wenn ihn jemand dabei entdeckt. Der Zufall bringt schließlich beide zusammen, am gelben Briefkasten im grauen Teil der Stadt. Und während Lolo gleich erkennt, dass sie ganz wunderbar zusammenpassen, ist Pepe unsicher und ängstlich. Doch zum Glück ist Lolo nicht nur mutig, sondern auch hartnäckig. Steinkellner und Roher kleiden ihre Liebesgeschichte in leise und sanfte Töne, malen sie mit den schönsten Farben aus. Rohers kollagierte Bilder entführen in eine frankophone Kleinstadt, vermitteln Savoir-vivre/lart de vivre. Eben so, wie Lolo Pepe zeigt, wie das geht, mit der Lebensfreude. FOLDER ÖKJB-Preis 2015: Eine Liebesgeschichte (wie) im Bilderbuch. Zwei Menschen mit dem Blick für das Besondere begegnen einander im verwinkelten Grau der Stadt. Lolo mit ihren grünen Kleidern und paprikaroten Lippen mag den Regen, Fundstücke und Geige. Pepe hingegen hat eine Vorliebe für Singen, Schnecken und Lolo. Poetische Zeilen und farbharmonische Collagen erzählen von ihrer Annäherung, laden ein zu Muße und Aufmerksamkeit für das Schöne. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Martina Adelsberger; Zart, behutsam, voll Mut und Fantasie: Dieses Buch macht Lust auf das Leben, in seiner Buntheit, aber auch in seiner zeitweiligen Farblosigkeit. (ab 4) (JD) Lolo lebt im grauen Teil der Stadt. Lolo hat nichts gegen das Grau, denn grün ist sie ohnehin selbst. Sie trägt grüne Kleider, grüne Hüte und Schuhe sowieso. Nur ihre Lippen sind rot - so "rot wie reifer Paprika". Sie liebt es, Geige zu spielen: "Lolo spielt Geige. Nicht gut, aber gern. Am liebsten bei offenem Fenster, damit der Wind zur Musik tanzen kann." Das gefällt nicht allen Leuten auf der Straße. Aber das ist Lolo egal. Pepe ist ganz anders. Er wohnt im bunten Teil der Stadt. Dort gibt es viel Grün und fast kein Grau. "Nur Pepe selbst wäre am liebsten grau. [] Dann könnte niemand sehen, wenn er singend durch die Straßen geht." Pepe möchte nicht auffallen und es ist ihm keineswegs egal, was die anderen denken. Pepe spricht gerne mit Schnecken. Und es fällt ihm schwer, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen. Er trifft Lolo. Ihre Extrovertiertheit und Unbekümmertheit gefallen ihm und gleichzeitig treiben sie Pepe die Schamesröte ins Gesicht. Langsam nähern sich die beiden an. Elisabeth Steinkellner und Michael Roher schreiben und illustrieren aufs Neue eine wunderbare, poetische, berührende und unkonventionelle Geschichte. Elisabeth Steinkellner erzählt in kurzen, fast schnörkellosen Sätzen, Adjektive wie klatschmohnrot oder paprikarot sind die Ausnahme. Sie schafft eine Atmosphäre, die einen sofort einnimmt und wohlig umhüllt. Natürlich auch dank der Illustrationen von Michael Roher. Seine einzigartige Mischung aus Malerei, Collage und feingliedriger Zeichnung lässt eine eigene Welt entstehen, in die man eintauchen möchte. Sie öffnen Räume in eigene Fantasien und Sehnsüchte. Das Buch lädt ein, eigene Regeln und Konventionen zu überdenken, mit sich selbst und anderen milder und achtsamer zu sein. Dieses zarte, behutsame Buch macht Lust auf das Leben - in seiner Buntheit, aber auch in seiner zeitweiligen Farblosigkeit. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Martina Koler; Eine leise, sehr langsame und tiefsinnige Liebesgeschichte zwischen zwei gänzlich unterschiedlichen Menschen entspinnt sich auf den Seiten dieses Bilderbuchs für größere Kinder und auch Erwachsene. Eines der Lieblingsthemen Michael Rohers und Elisabeth Steinkellners - die Andersartigkeit - wird hier auf wunderbare Weise beschrieben und bezeichnet und findet ihren Höhepunkt im Zusammentreffen zweier nicht nur in ihrer Herkunft unterschiedlicher Menschen. Jeweils am anderen Ende der Stadt leben Lolo und Pepe. Außer sie selbst ist bei Lolo alles grau und langweilig, während in Pepes Stadtteil alles bunt und fröhlich ist, nur er selbst wäre am liebsten grau oder durchsichtig. Er schämt sich für das, was er macht, für das, was ihn von den anderen unterscheidet, er schämt sich, weil er auf offener Straße singt und mit den Schnecken spricht, welche auch sein Lebenstempo vorgeben. Pepe ist langsam und schüchtern und einsam. Durch Zufall trifft er auf Lolo, bei der alles grün ist und die Farbe in sein Leben bringt. Auf Anhieb verstehen sich die Beiden, aber wäre da nicht Lolos Beharrlichkeit und Überzeugung, würde sich Pepe hinter seiner Schüchternheit und Mutlosigkeit verschanzen. In warmen Farbtönen erzählen die detailreichen, aber nie überladenen Bilder - Bleistift, Kohle und wenig, aber geschickt eingesetzte Farbe, ergänzt um spärliche Collagen - das langsame sich Annähern zweier gänzlich verschiedener Menschen und werden dem sehr genau gewählten, auf das Wesentliche beschränkten poetischen Text mehr als gerecht. |
| Altersbeschränkung |
0
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| Illustrationsangaben |
überw. Ill. (farb.)
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Gemeindebücherei Ollersdorf |
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