Wie Frauen "verrückt" gemacht werden
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Wie Frauen "verrückt" gemacht werden
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| Verfasserangabe |
Roswitha Burgard
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| Medienart | |
| Person | |
| Auflage |
5. Aufl.
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| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| ISBN13 |
978-3-922166-01-6
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Es ist dies das erste Buch in der BRD, das den Zusammenhang zwischen dem Alltag von Frauen und ihrem "Verrücktwerden" unter den "normalen" frauenfeindlichen Lebensbedingungen dokumentiert. Anhand von Gesprächsprotokollen wird gezeigt, welche guten Gründe Frauen haben, neurotisch oder hysterisch, frigide oder suizidal zu werden oder auch nur mit "unangemessener Aggressivität" zu reagieren. Müssen Frauen Psychotherapeuten oder Psychiater in Anspruch nehmen, werden sie mit einem "Doppelstandard seelischer Gesundheit" konfrontiert: "Gesunde Weiblichkeit" beinhaltet Eigenschaften, die bei Männern als schwach und krankhaft angesehen werden, aber Frauen erst zu einer "wirklichen Frau" machen. Selbstbewußtsein, Aktivität, Aggressivität, Abenteuerlust, Mut und Objektivität, also alles, was bei Männern als Zeichen seelischer Gesundheit gilt, ist bei Frauen unweiblich, krankhaft und behandlungsbedürftig. Traditionelle Psychotherapeuten und Psychiater versuchen in den meisten Fällen, ihre Klientinnen durch Gespräche oder Psychopharmaka wieder in ein Klischee der Weiblichkeit zurückzudrängen, das ausschließlich Männern nutzt. Ausführlich wird auf den Ablauf und die Folgen von Zwangseinweisungen eingegangen, von denen Frauen in zunehmenden Maße betroffen sind.
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