Die digitale Seele Österreichs

Bezeichnung Wert
Titel
Die digitale Seele Österreichs
Untertitel
Ein Roman über Bewusstsein, Quantenphysik und die Angst vor der Zukunft.
Verfasserangabe
Harald Leitenmüller
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Brunn am Gebirge
Jahr
Umfang
164 Seiten
ISBN10
3-9506152-1-0
ISBN13
978-3-9506152-1-0
Schlagwort
Annotation
Vierzehn Millisekunden. So lange hält ein Signal in den Zellen des menschlichen Körpers, das nicht existieren dürfte — tausendmal länger als die Physik für möglich hielt.

Die Wiener Quantenbiologin Lena hat es gemessen. Ihr Befund stellt eine Frage, die Österreich spaltet: Besitzt menschliches Bewusstsein ein physikalisches Substrat, das keine Maschine replizieren kann?

Was als wissenschaftlicher Durchbruch beginnt, wird zur Zerreißprobe für ein Land, das Schrödinger und Boltzmann hervorgebracht hat — und das ein fertiges Atomkraftwerk nicht einschalten wollte. Der Journalist Elias rahmt die Forschung als Sensation. Sieben Wörter in einer Schlagzeile entzünden eine Debatte, die niemand mehr kontrolliert. Im Parlament formiert sich Widerstand. Auf den Straßen protestieren Tausende. Ein junger Mann stirbt.

Lenas Mentor Johann hat zwanzig Jahre geschwiegen — weil er zu früh Recht hatte. Der Historiker Max verbindet ihre Daten mit fünftausend Jahren Weisheitstradition. Die Bioethikerin Volkova weigert sich, Partei zu ergreifen, bis Neutralität selbst zur Entscheidung wird. Und aus der Besuchergalerie des Parlaments stellt eine pensionierte Lehrerin die Frage, die kein Experte zu stellen wagt: „Wer schützt uns?"

Zwischen Kaffeehaus und Parlament, zwischen Quantenphysik und geerbter Angst erzählt *Die digitale Seele Österreichs* von Menschen, die eine Wahrheit entdecken, für die ihre Gesellschaft noch nicht bereit ist — und die trotzdem nicht schweigen.