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Die rastlosen Jahre

Bezeichnung Wert
Titel
Die rastlosen Jahre
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Devika Rege ; aus dem Englischen von Barbara und Stefan Weidle
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Hamburg, Deutschland
Jahr
Umfang
428 Seiten
ISBN10
3-95988-249-1
ISBN13
978-3-95988-249-1
Schlagwort
gesellschaftskritischer Roman über Identität
politische Umbrüche und kulturelle Konflikte im modernen Indien – erzählt aus drei fesselnden Perspektiven mit tiefgründiger Charakterzeichnung und scharfem Blick für soziale Dynamiken und universelle Themen. Ideal für: - Weltoffene Leserinnen
die komplexe Gesellschaftsromane mit politischer Tiefe schätzen - Menschen mit Interesse an Indien
seinen kulturellen Spannungsfeldern und dem Aufstieg des Hindu-Nationalismus - Fans von Arundhati Roy
Rushdie oder Amitav Ghosh - Leser
die nach Einblicken in gesellschaftliche Umbrüche unserer Gegenwart suchen - Menschen
die den Austausch zwischen Ost und West
Tradition und Moderne reflektieren möchten Wichtig zu wissen: Der Roman konfrontiert mit sozialer Ungleichheit
religiösen Spannungen und politischem Extremismus – stets differenziert
ohne vereinfachende Urteile
und mit einer nuancierten Darstellung der komplexen indischen Gesellschaft.
Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Indien
Indien Roman
Gesellschaftsroman
Mumbai
Hindu-Nationalismus
Identitätssuche
Kulturkonflikt
Zeitgenössische Literatur
Modernes Indien
Mehrperspektivischer Roman
Politischer Roman
Sozialer Roman
Interkultureller Roman
Rückkehr in die Heimat
Bollywood
Indien Politik 2014
Arm-Reich-Gefälle
Zwischen zwei Kulturen
Literarischer Roman
Freundschaft
Politische Polarisierung
Ideologie
Fiktionale Darstellung
Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945
Annotation
Devika Rege entwirft ein vielstimmiges Porträt des modernen Indien und erzählt von drei jungen Menschen, die nach ihrem Platz in einer sich verändernden Gesellschaft suchen. Ein Gegenwartsroman über ein Land im politischen Umbruch und über Ideologien, die bis in Freundschaften und Beziehungen hineinwirken.


Mumbai, nach einer historischen Wahl: Naren kehrt nach Jahren an der Wall Street nach Indien zurück, in ein Land, das ihm zugleich vertraut und fremd geworden ist. Ihn begleitet Amanda, die in einem Slum für eine NGO arbeitet. Rohit, Narens Bruder, sucht nach Zugehörigkeit und gerät zunehmend in den Sog eines erstarkenden Nationalismus. Was sie verbindet, sind Freundschaft, Loyalität und Begehren – und die Erfahrung, dass politische Überzeugungen immer stärker in ihr privates Leben eingreifen und vertraute Bindungen verändern.


Während sie ihren Platz im neuen Indien suchen, verdichten sich die gesellschaftlichen Spannungen, bis sie in einer ekstatischen Festnacht offen Bahn brechen.


Mit formaler Präzision entfaltet Die rastlosen Jahre das vielstimmige Panorama einer Gesellschaft im Wandel. Radikalisierung erscheint hier nicht als plötzlicher Bruch, sondern als allmählicher, widersprüchlicher Prozess im Alltag.


Ein international ausgezeichnetes und viel beachtetes Debüt über Zugehörigkeit, die verführerische Kraft neuer Gewissheiten und die Erosion demokratischer Selbstverständlichkeiten – und ein Roman, dessen Fragen weit über Indien hinausreichen.