Eine Hymne an das Leben
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| Titel |
Eine Hymne an das Leben
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| Untertitel |
die Scham muss die Seite wechseln
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| ISBN13 |
978-3-492-07435-3
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Memoiren, in denen sich eine starke Frau aus der Opferrolle befreit und das Vertrauen ins Leben zurückerobert. (BI) Als sich im Jahr 2024 Gisèle Pelicot dazu entschloss, gegen ihren Ex-Mann und 50 weitere Männer vor Gericht zu ziehen, markierte dies einen zutiefst bestärkenden Moment und ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Vier Jahre zuvor hatte sie – nach 47 Jahren Ehe – erfahren, dass ihr Mann sie über Jahre hinweg betäubt, vergewaltigt und zum Missbrauch angeboten hatte. Mit dieser Biografie verfolgt Pelicot das Ziel, dass »die Scham die Seite wechselt«. Es geht ihr dabei weniger um Enthüllungen als um eine Rückschau auf ihre Lebensgeschichte: eine schwierige Kindheit, geprägt vom Verlust der Mutter, die frühe Liebe zu ihrem späteren Ehemann Dominique, dessen Elternhaus von perfider Machtdominanz bestimmt war, und schließlich die turbulenten Ehejahre. Während Gisèle sich eine Karriere aufbaute, scheiterte Dominique zunehmend – sowohl beruflich als auch persönlich. Diese Rückblicke werden mit den laufenden Ermittlungen gegengeschnitten. Die Öffentlichkeit und Staatsanwaltschaft legen von Vornherein die Rolle für Pelicot fest, doch sie entscheidet sich bewusst für einen anderen Weg der Aufarbeitung. Schritt für Schritt erobert sie sich ihre Entscheidungs- und Deutungshoheit zurück. In der titelgebenden Hymne trägt Gisèle Pelicot keinen einfachen Triumph davon, sondern reflektiert gewissenhaft und zieht aus den kleinen, glücklichen Momenten Kraft und Zuversicht. So gelingt es ihr, sich nach und nach aus der Opferrolle zu lösen und Autonomie sowie Lebensfreude zurückzugewinnen. Unbedingte Empfehlung.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei der Pfarre und Gemeinde Faistenau |
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