Wohin ich immer gehe

Bezeichnung Wert
Titel
Wohin ich immer gehe
Untertitel
Roman
Medienart
Person
Verlag
Jahr
ISBN13
978-3-99027-256-5
Annotation
Flucht entlang der Donau. (DR) Das Eiserne Tor ist ein Durchbruchstal zwischen den Serbischen Karpaten und dem Banater Gebirge, ein Grenzgebiet zwischen Serbien und Rumänien. Diese markante Donauenge ist der Ausgangsort, an dem Johannes 1987 seine Angst vor dunklem Wasser überwindet und auf die andere Seite des Ufers schwimmt. Er flieht aus dem kommunistischen Rumänien, zunächst nach Jugoslawien und weiter bis nach Nürnberg. Dort erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters und er reist zur Beerdigung zurück ins Dorf seiner Kindheit, wo ihn traumatische Erlebnisse einholen und er endlich den Grund für das Verschwinden seines Freundes erfährt, mit dem er damals fliehen wollte. Ein dramaturgisch exakt durchkomponierter Roman mit melancholischem Grundton, der von den Abgründen und Auswirkungen diktatorischer Regime handelt und sie für die Leser*innen im Subtext erfahrbar macht. Die Eltern der Autorin erhielten die Möglichkeit, aus dem Banat nach Deutschland auszureisen. Die 1990 in Nürnberg geborene Nadine Schneider fuhr nach Rumänien und forschte entlang der eigenen Familiengeschichte. Nach ihrem Roman äDrei Kilometerô erzählt sie wiederholt von den Auswüchsen diktatorischer Regime. Empfohlen!