Wie die Hasen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Wie die Hasen
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| Untertitel |
Roman
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| ISBN13 |
978-3-7117-2171-6
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| Annotation |
Während Lenas Schwangerschaft verschlechtert sich der geistige Zustand ihrer geliebten Großmutter, einer der letzten Zeitzeuginnen der Mühlviertler Hasenjagd, dramatisch. (DR) Das Buch beginnt mit einer Gedenkfeier in Mauthausen, bei der die Zeitzeugin Paula Puchner wie üblich eine Rede hält. Ihre Familie hatte 1945 einen geflohenen Russen am Heuboden versteckt, und noch immer ist Frau Puchner unermüdlich im Einsatz gegen das Vergessen. Kurz nach der Feier wird Enkelin Lisa ungeplant schwanger, und bei Paula Puchner wird Alzheimer diagnostiziert. Ein schwerer Schlag für die ganze Familie, besonders jedoch für Lisa, die sich ihrer Großmutter sehr verbunden fühlt. Sie ist später auch die Einzige, die Paula noch erkennt - auch wenn sie die junge Frau für ihre verstorbene Schwester Kathi hält. Auf Grundlage der Erinnerungen an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse - die bei der dementen Frau immer wieder hochkommen - schildert die Autorin detailreich das Werden neuen Lebens und das Vergehen des alten. Sie erzählt vom familiären Zusammenhalt, aber auch von den Zerreißproben innerhalb der Familie, beschreibt die Beschwerden der Schwangerschaft ebenso wie die belastenden Auswirkungen der Demenzerkrankung. Dabei zeigt sie unterschiedliche Umgangsweisen mit der Krankheit auf und verweist immer wieder auf Lebenserfahrungen, die sowohl in den Familienmitgliedern als auch in der Gesellschaft vorhanden sind. Ein wichtiges, gut erzähltes Buch der österreichischen Autorin Anna Silber. Für jede Bibliothek empfohlen.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Stadtbücherei Herzogenburg |
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