Die Eingliederung nichtdeutschsprachiger Ausländer in die österreichischen Hochschulen

Bezeichnung Wert
Titel
Die Eingliederung nichtdeutschsprachiger Ausländer in die österreichischen Hochschulen
Untertitel
Alternativen zum Vorstudienlehrgang
Verfasserangabe
Walter Berger
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
604
Verlag
J&V
Ort
Wien; München
Schlagwort
Annotation
Die Frage der Eingliederung nichtdeutsch-
sprachiger Studenten in die Hochschulen, seit langem umstritten, ist in jüngster Zeit mit der Aussetzung des Vorstudienlehrganges in eine akute Phase getreten. Die bisherigen Verfahrensweisen und ihre gesetzlichen Grund-
lagen werden kritisch untersucht und als dis-
kriminierend und funktional unzweckmäßig ab-
gelehnt. Ihnen wird ein Alternativ-Modell gegenübergestellt, das den pädagogisch-didak-
tischen Denkweisen der Gegenwart besser ent-
spricht und keine von vornherein unterschied-
liche Behandlung der Nichteuropäer vorsieht. Seine Hauptthesen sind:
Grundkenntnisse des Deutschen Immatrikulationserfordernis,
fachspezifische Fakultätsvorbereitung an der Hochschule selbst statt der bisher auferlegten Absolvierung eines adaptierten Fächerkanons in außeruniversitären Lehrveranstaltungen
intensives Training in der jeweiligen Fach-
sprache während eines "Vorsemesters", gleich-
zeitig und parallel mit der Einführung in die
Fachwissenschaft
individueller Sprachtest bis spätestens vor Beginn des dritten einrechenbaren Semesters statt einer generellen Sprachprüfung vor Be-
ginn des Studiums
höhere Bewertung der individuellen Bewährung im "Vorsemester" als der oft lang zurücklie-
genden Reifezeugnisse.
Eine solche Neuordnung erfordert einschnei-
dende Novellierungen des gesetzlichen Apparates und Abbau vorgefaßter schematisie-
render und diskriminierender Normen wie jene der "Gleichwertigkeit" von Zeugnissen. Zu einer solchen Neuorientierung will die Stu-
die Wegweiser sein.

Altersbeschränkung
0